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WM 2026: Norwegen gelingt Coup mit Wikinger-Teamfoto mit Haaland und Co.

Norwegen kehrt nach 28 Jahren auf die große WM-Bühne zurück – und das mit Stil. Ein aufwendig inszeniertes Wikinger-Foto löst bereits vor dem Turnier großen Wirbel aus. Dieses Bild ist jetzt schon Kult. Mit einem aufwendig inszenierten Mannschaftsfoto ist der norwegische Nationalmannschaft bereits vor der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko ein echter Coup gelungen. Der norwegische Verband veröffentlichte auf Instagram ein Bild, das Superstar Erling Haaland und seine Teamkollegen als Wikinger zeigt. Die Aufnahme entstand vor der ersten WM-Teilnahme des Landes seit 1998. Zu sehen sind die Nationalspieler an einem Fjord. Im Hintergrund liegen Langboote, die Profis tragen historische Ausrüstung, halten Waffen in den Händen und blicken ernst in die Kamera. Die Szenerie erinnert an die Serie "Vikings" und greift bewusst ein zentrales Element der norwegischen Geschichte auf. Für das Foto zeichnete sich der schottische Fotograf David Yarrow verantwortlich. Der 60-Jährige hatte bereits bei früheren Weltmeisterschaften bekannte Motive festgehalten, darunter ein Bild von Diego Maradona nach Argentiniens WM-Triumph 1986 im Aztekenstadion von Mexiko. Nun setzte er Haaland und dessen Mitspieler als Wikinger-Krieger in Szene. Nach Angaben von "The Athletic" kam der Kontakt unter anderem durch Haaland und Golfprofi Viktor Hovland zustande, die Yarrow dem Verband empfohlen hatten. Der Fotograf erklärte zu seiner ersten Reaktion auf das Projekt: "Ich wollte sie als Wikinger verkleiden." Die Verantwortlichen entschieden sich bewusst gegen das übliche Mannschaftsfoto mit Trainingsanzügen und standardisierten Posen. Stattdessen sollte die nationale Identität in den Mittelpunkt rücken. Dabei spielt auch die Geschichte der Wikinger eine Rolle, die bereits vor mehr als 1000 Jahren Nordamerika erreicht haben sollen. Die WM findet in den USA, Mexiko und Kanada statt. Für die Umsetzung wurde erheblicher Aufwand betrieben. Als Kulisse diente ein privater Strand in Oslo. Zudem organisierte das Team Langboote und historische Ausrüstung. Sogar ein Holzsteg wurde eigens errichtet, um die Szene möglichst authentisch wirken zu lassen. Beim eigentlichen Fototermin fehlte allerdings Kapitän Martin Ödegaard. Der Mittelfeldspieler vom FC Arsenal stand am selben Tag im Champions-League-Finale auf dem Platz. Deshalb blieb auf dem Gruppenbild zunächst eine freie Stelle. Anschließend wurde Ödegaard separat fotografiert und digital in das Motiv eingefügt. Auch sportlich wollen die Norweger bei der WM nun erneut positiv überraschen. Allerdings wartet bei der Endrunde eine anspruchsvolle Aufgabe auf die Mannschaft. In Gruppe I trifft die Mannschaft auf Frankreich, Senegal und den Irak. Im Sechzehntelfinale könnte es dann zum Duell mit der deutschen Nationalelf kommen. Oder anders gesagt: zum Aufeinandertreffen der Wikinger mit den Germanen.

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