WM 2026: Tschechische Nationalelf läuft nach Bus-Panne zum Training
Tschechiens Nationalmannschaft kämpfte vor dem WM-Start mit ungewöhnlichen Hindernissen. Erst streikte der Bus, dann sorgten Sprinkler für unfreiwillige Abkühlung. Vor dem Start gegen Südkorea bei der Weltmeisterschaft in Mexiko hatte die tschechische Nationalmannschaft mit außergewöhnlichen logistischen Problemen zu kämpfen. Nach der Pressekonferenz von Cheftrainer Miroslav Koubek machte sich das Team am Donnerstag auf den Weg zum Abschlusstraining in der Sports Arena in Guadalajara, wo die erste Einheit auf mexikanischem Boden stattfinden sollte. Die Anfahrt gestaltete sich jedoch schwierig und verlief alles andere als nach Plan: Der Mannschaftsbus fuhr versehentlich durch das falsche Tor auf das Gelände und blieb an der Zufahrt stecken. Mehrere Versuche des Fahrers, das Fahrzeug wieder manövrieren zu können, blieben erfolglos. Die Spieler und Betreuer entschieden sich daraufhin, den Bus zu verlassen und den restlichen Weg zu Fuß über den Parkplatz zum Trainingsplatz zurückzulegen. Der festgefahrene Bus blockierte zwei der drei Fahrspuren der angrenzenden Straße, was zu erheblichem Rückstau führte. Die Nationalgarde, die das Team begleitete, sperrte die verbleibende Spur, um dem Fahrer das Rangieren zu ermöglichen. Dennoch gelang es nicht. Zusätzlich erschwerten lose Steine auf dem Gelände die Situation. Doch damit nicht genug. Denn kaum hatte die Mannschaft das Trainingsfeld erreicht, folgte der nächste Zwischenfall: Während einer kurzen Besprechung an der Mittellinie sprangen plötzlich die Sprinkler an und setzten sowohl die Spieler als auch die anwesenden internationalen Medienvertreter unter Wasser. Die Beteiligten begegneten dem Vorfall mit Gelassenheit und Humor. Für die tschechische Nationalelf bleibt zu hoffen, dass ihr beim ersten WM-Spiel auf dem Platz in der Nacht auf Freitag (ab 4 Uhr im Liveticker bei t-online) weitere Komplikationen erspart bleiben. Und dabei keine weiteren unvorhersehbaren negativen Überraschungen auf sie warten.