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Insolvenz in Weida: Matratzenhersteller Breckle ist insolvent

In Weida arbeiten rund 270 Menschen für Breckle, der Betrieb soll weiterlaufen. Ein vorläufiger Sachwalter lotet nun die Chancen für eine Sanierung aus. Der Matratzenhersteller Breckle Matratzenwerk Weida GmbH hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Das Unternehmen mit Sitz im thüringischen Weida begründet den Schritt mit gestiegenen Kosten und anhaltendem Preisdruck im Handel. Nach Unternehmensangaben sind die Kosten seit Jahresbeginn deutlich gestiegen. Zudem belaste der Wettbewerbsdruck die Branche. Zuletzt habe das Unternehmen Mehrkosten von bis zu 25 Prozent verzeichnet. Am Standort Weida beschäftigt Breckle derzeit rund 270 Mitarbeiter. Nach Angaben des Unternehmens soll der Geschäftsbetrieb fortgeführt werden. Die Arbeitsplätze sollen möglichst erhalten bleiben. Warkens Gesundheits-Paket: Länder fürchten Kliniksterben Bis zum Mond und wieder zurück: Wer bei SpaceX einsteigt, spielt mit dem Feuer Geschäftsführer ist zuversichtlich Bei einer Insolvenz in Eigenverwaltung bleibt die Geschäftsführung im Amt und führt das Unternehmen weiter. Ein vom Insolvenzgericht bestellter Sachwalter überwacht das Verfahren und vertritt die Interessen der Gläubiger. Vorläufiger Sachwalter ist der Erfurter Rechtsanwalt Kai Dellit. Er sieht nach eigenen Angaben Chancen für eine Sanierung des Unternehmens. Geplant sei unter anderem eine stärkere Ausrichtung auf wachstumsstarke Bereiche wie Medizinprodukte und die Hotellerie. Geschäftsführer Gerd Breckle zeigte sich trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten zuversichtlich. Der Markt biete weiterhin Potenzial, das das Unternehmen gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und Produkten erschließen wolle. Die Breckle Matratzenwerk Weida GmbH produziert Matratzen, Polstermöbel und Boxspringbetten. Das Unternehmen wurde 1932 gegründet und fertigt seit 1990 in Weida. Weitere Produktionsstandorte befinden sich in Seelbach und Benningen am Neckar in Baden-Württemberg.

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