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Thomas Müller: Deniz Müller erlaubt Magenta-Experte Kritik bei WM

Bei der WM steht Thomas Müller nicht auf dem Platz, sondern als TV-Experte vor der Kamera. Von einem deutschen Nationalspieler erhält er nun eine spezielle Erlaubnis. Aus dem DFB-Quartier in Winston-Salem berichtet William Laing Deniz Undav hat Thomas Müller in seiner neuen Funktion als TV-Experte bei der Weltmeisterschaft kritische Äußerungen zugestanden. "Solange er recht hat, werde ich da nicht anrufen", sagte der DFB-Stürmer am Freitag auf einer Pressekonferenz im WM-Quartier der deutschen Nationalmannschaft in Winston-Salem. Müller, der 2014 mit der DFB-Elf in Brasilien Weltmeister wurde, war nach der Europameisterschaft 2024 nach 131 Länderspielen zurückgetreten. Für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hat der Pay-TV-Sender Magenta den langjährigen Profi des FC Bayern als Experte verpflichtet. Beim Eröffnungsspiel in Mexiko-Stadt zwischen Mexiko und Südafrika (2:0) stand Müller mit Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp und Moderator Johannes B. Kerner erstmals bei einer WM-Partie in neuer Rolle vor der Kamera. Dass Müller sein Wissen aus fast zwanzig Jahren Profisport nun an Fans vor den TV-Geräten weitergibt, befürwortet Undav. "Ich find’s gut, weil Thomas sehr viel Ahnung von Fußball hat", erklärte er. Und weiter: "Wenn er was zu kritisieren hat oder auch zu loben, dann hat das wahrscheinlich Hand und Fuß." Müller könne zudem im Fernsehen "vielleicht viel mehr reden als vorher." Kritik von Müller "hat wahrscheinlich Hand und Fuß" Möglicher Kritik vom 36-Jährigen während der TV-Übertragungen wolle Undav sich zudem stellen. "Ich bin froh, wenn einer wie Thomas mich kritisieren oder loben sollte", betonte der Stuttgarter. Der Grund: "Wenn er dich kritisiert, dann meint er das natürlich aus einem guten Zweck, dass man das besser macht beim nächsten Mal und weil er weiß, dass man das kann." Auf potenzielles Lob von Müller freut sich Undav derweil auch. "Dann weißt du: Der hat dich gelobt, du hast irgendwas richtig gemacht." Sein Fazit zu Müllers neuer Aufgabe deshalb: "Egal, was Thomas sagt, Thomas darf."

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