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WM 2026: Letexier setzt neue Regel um – Ecuador außer sich

Im Spiel gegen die Elfenbeinküste wird Ecuadors Mittelfeldstar mit einer Zeitstrafe belegt. Es ist das erste Mal, dass eine neue Regel so konsequent umgesetzt wird. Die Umsetzung einer neuen Behandlungsregel hat bei der 0:1-Niederlage Ecuadors gegen die Elfenbeinküste in der Nacht auf Montag große Aufregung verursacht . Die Südamerikaner reagierten ob der Regelauslegung des französischen Unparteiischen Francois Letexier sichtlich irritiert und verärgert. In der 18. Minute verteidigte Ecuador eine Ecke der Elfenbeinküste. Nach der Abwehraktion blieb Mittelfeldspieler Moisés Caicedeo im eigenen Strafraum liegen, wälzte sich vor Schmerzen und streckte den Arm in die Luft, um zu signalisieren, dass er medizinische Hilfe braucht. Letexier unterbrach die Partie und winkte die Mannschaftsärzte auf das Feld. Als der Schiedsrichter beim Spieler des FC Chelsea angekommen war, stand dieser jedoch schon wieder auf, die Betreuer drehten um. Vor zweitem WM-Gruppenspiel: Elfenbeinküste-Star macht Ansage an Deutschland Tunesien chancenlos: Star-Stürmer treffen : Schweden feiert Kantersieg Caicedo machte ihm deutlich, dass er keine Behandlung brauche, doch der Unparteiische blieb bei seiner Linie. Da kein Foulspiel mit einer Gelben Karte als Folge vorlag, wurde der 24-Jährige vom Feld geschickt. Um Zeitspiel zu verhindern, gibt es seit dieser WM die Regel, dass Spieler nach einer medizinischen Behandlung für mindestens eine Minute vom Feld müssen. In dem Fall war es auch egal, dass er keine direkte Behandlung erhalten hatte. Letexier reizt Regelauslegung aus – Ecuador wütet Caicedo verließ das Feld mit einigen Beschimpfungen in Richtung des Unparteiischen. Anschließend blieb Letexier konsequent. Nachdem die 60-Sekunden-Zeitstrafe abgelaufen war, musste der Ecuadorianer weiter draußen warten, da die Elfenbeinküste direkt vor ihm im Ballbesitz war. Der Profi des FC Chelsea war nun außer sich und schrie immer wieder den Linienrichter an. Erst nach einigen weiteren Sekunden wurde er wieder auf das Feld gerufen. Die Elfenbeinküste konnte die kurzfristige Überzahl nicht für eine Torchance nutzen. Letexier selbst war erst kurzfristig als Schiedsrichter für die Partie angesetzt worden, da sein Kollege Michael Oliver "aufgrund einer leichten Verletzung" aussetzen musste. Die einminütige Strafe ist Teil einer Reihe von Regelanpassungen bei der WM, um die Nettospielzeit zu erhöhen. Dazu gehört auch, dass die Schiedsrichter bei Abstößen und Einwürfen einen Countdown herunterzählen. Ist dieser abgelaufen, wechselt der Ballbesitz. Zudem haben die Spieler bei Auswechslungen nur noch zehn Sekunden Zeit, das Feld zu verlassen.

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