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Neue Angriffe im Iran: Straße von Hormus betroffen

Die USA greifen zum wiederholten Mal Ziele im Iran an. Zwei Tanker geraten offenbar in Gewässern mit Minen in Brand. Nach Explosionen sollen zwei Öltanker südlich der Straße von Hormus in Brand geraten sein Die Schiffe hätten zuvor ein vermintes Seegebiet durchquert, berichtet das iranische Staatsfernsehen unter Berufung auf eine Erklärung der iranischen Revolutionsgarden. Das US-Zentralkommando sprach hingegen von einer Falschmeldung. Die Revolutionsgarden halten nach eigenen Angaben vier Tanker in der Straße von Hormus auf. Die Schiffe hätten versucht, die Meerenge zu passieren, und seien unter Einsatz von Raketen und Drohnen gestoppt worden, teilen die Garden mit. Bei "feindlichen" Angriffen in der iranischen Provinz Hormosgan sind nach Angaben eines örtlichen Behördenvertreters drei Menschen getötet und acht weitere verletzt worden. Das berichten iranische Medien. Nach den wieder aufgenommenen gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus fast wieder zum Erliegen gekommen. Daten des Anbieters Kpler zufolge vom Freitag passierten am Donnerstag lediglich acht Schiffe die Meerenge. Dies stelle den niedrigsten Wert seit drei Wochen dar, hieß es in einem Post von Kpler auf der Plattform X. Am Mittwoch seien es noch 15 Durchfahrten gewesen. Vor zwei Wochen lag der Zähler noch bei 48 Passagen. Vor Kriegsbeginn Ende Februar durchquerten im Schnitt mehr als 100 Schiffe täglich die Straße von Hormus. Berichte: Handelsschiff vor der Küste des Jemen angegriffen USA stürmen Frachter: Iran meldet Angriff auf Brücke Neue Angriffe am Freitagabend Das US-Militär hat nach eigenen Angaben die siebte Nacht in Folge Ziele im Iran attackiert. Die Angriffe seien um 22.30 Uhr Ortszeit im Iran aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen, hieß es. Das iranische Staatsfernsehen berichtet von drei Explosionen in der südiranischen Stadt Sirik. Die iranischen Revolutionsgarden erklären der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge, sie hätten mit ballistischen Raketen und Drohnen ein Depot für unbemannte US-Fluggeräte sowie ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in Bahrain zerstört. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars gab es zudem in der Provinz Hormusgan im Süden erneut amerikanische Angriffe auf Brücken. Die Golfstaaten Kuwait und Bahrain sind nach Beginn erneuter US-Angriffe im Iran wieder unter Beschuss geraten. Die kuwaitische Luftabwehr sei gegen iranische Drohnenangriffe im Einsatz, teilte das Militär des US-Verbündeten in der Nacht auf der Plattform X mit. Details gab es zunächst nicht. Auch in Bahrain heulten in der Nacht die Sirenen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Bevölkerung sei aufgerufen worden, Ruhe zu bewahren und sich zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben, hieß es. Bei ihren vorherigen massiven Angriffen auf den Iran hatten die USA zuletzt nicht nur militärische Ziele attackiert, sondern nach iranischen Medienberichten auch Infrastruktur, die auch zivilen Zwecken dient, beschädigt. Bis zum frühen Freitagmorgen (MESZ) bombardierte das US-Militär eine Reihe von Zielen. Nach iranischen Angaben wurden Brücken, ein Flughafen und Infrastruktur der Seefahrt getroffen. Der UN-Botschafter des Iran hatte daraufhin erklärt, die US-Angriffe auf zivile Infrastruktur stellten Kriegsverbrechen dar. Das US-Militär erklärte dagegen, man habe Dutzende "militärische Ziele" getroffen, darunter Flugabwehrsysteme und Radaranlagen zur Küstenüberwachung.

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