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WM-Finale verloren: Argentinien-Trainer spricht über Rücktritt

Nach dem verlorenen WM-Endspiel wird Lionel Scaloni emotional. Vor allem, als es um die Frage seiner Zukunft geht. Die konnte der Trainer der "Albiceleste" nicht eindeutig beantworten. Lionel Scaloni hat nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien (0:1 n.V.) seinen Abschied als argentinischer Nationaltrainer angedeutet. Nach der Niederlage erklärte der 48-Jährige, dass er vor dem Ende seines Vertrags im Dezember das Gespräch mit dem Verbandspräsidenten suchen werde. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zeigte sich Scaloni tief bewegt. Als er über seine Zukunft sprach, kämpfte der Trainer mit den Tränen. "Ich werde mit dem Präsidenten sprechen. Ich habe eine Vorstellung davon, was ich gerne tun würde, ich weiß allerdings nicht, ob sich etwas in dieser Größenordnung realisieren lässt. Ich werde meinen Vertrag bis zum Ende erfüllen", so Scaloni. Rote Karte: Nach Schlusspfiff – Argentinien-Star rastet aus Nach WM-Finale: Argentinien-Coach bricht Pressekonferenz ab Und weiter: "Um weiterzumachen, braucht man eine ganze Menge Dinge, vor allem muss man sich mental neu ausrichten, einen Neustart hinbekommen und wieder eine Gruppe wie diese aufbauen. Das ist sehr schwer, das noch einmal auf die Beine zu stellen." Scaloni: "Werde mich höchstwahrscheinlich zurückziehen" Ob er das noch einmal schaffen kann und will, ließ er offen: "Ich finde, es ist nur fair, dass ich mir diese Zeit für mich nehme, um das Ganze in Ruhe zu überdenken." Später sprach der Trainer im Mixed-Zone-Bereich erneut mit Journalisten. Dabei bekräftigte er, dass ein Abschied nach Vertragsende wahrscheinlich sei, auch wenn er sich eine endgültige Entscheidung noch offenhalten wolle. "Ich werde bis Dezember bleiben, und danach werde ich mich höchstwahrscheinlich zurückziehen.“

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