USA setzen Spezialbomber ein: B-1-Bomber fliegt Richtung Naher Osten
Die USA haben offenbar ihre stärksten strategischen Bomber Richtung Iran geschickt. Sie können Dutzende Tonnen Bombenlast tragen. Die USA haben offenbar erstmals nach Beginn der erneuten Angriffe auf den Iran ihren B-1-Langstreckenbomber eingesetzt. Das bestätigten US-Beamte dem Nachrichtenportal "Axios". Einige der Bomber sind in England stationiert. Augenzeugen berichten laut dem Schweizer "Blick" vom Abflug von mindestens einem Flugzeug. Auf Webseiten, die Flugdaten darstellen, sah den Bomber Kurs auf den Nahen Osten nehmen. Das amerikanische Zentralkommando hatte keine Details über den Einsatz am Dienstag genannt. Stattdessen hieß es wie bei den anderen täglichen Angriffen, dass man "iranische militärische Einsatzzentralen, maritime Kapazitäten, Flugzeughangars, Lager für Drohnen sowie die militärische Infrastruktur" angegriffen habe. Der Einsatz der B-1 könnte eine Vorbereitung auf schwerere Angriffe auf den Iran sein, wie US-Präsident Donald Trump sie angekündigt hat. Er drohte dem Iran mit der Zerstörung von Kraftwerken. "Die USA werden eine Brücke oder ein Kraftwerk bombardieren und zerstören, darunter auch solche, die sich in der Nähe oder direkt in der Hauptstadt Teheran befinden", sagte Trump. Dafür wären die Bomber eine geeignete Waffe. Krieg gegen den Iran: Aktuelle Meldungen Neue Blockade: "Das ist eine Katastrophe" Diese Flugzeuge können bis zu 24 Bomben tragen, die jeweils eine Tonne wiegen. Sie können außerdem mit Mittelstreckenraketen ausgestattet werden. Trotz der schweren Beladung sind die B-1 in der Lage, mit Überschallgeschwindigkeit zu fliegen. Kein anderer US-Bomber kann so viel Ladung so schnell ans Ziel bringen. Das Besondere an den B-1-Flugzeugen: Sie können die Flügel nach hinten klappen, wenn sie im Überschallflug sind. Zudem sind sie in der Lage, sehr niedrig zu fliegen, weit unter dem gegnerischen Radar. Sie kamen bereits bei den ersten Angriffen auf den Iran im Rahmen der Operation "Epic Fury" zum Einsatz. Dabei zerstörten sie Raketenstellungen und Flugabwehranlagen. Trump könnte die Bomber aber auch an einer zweiten Front einsetzen, die sich im Nahen Osten aufgetan hat: an der Küste des Jemen . Nach Angriffen der Huthi-Terrorgruppe vor Jemens Küste drohte der US-Präsident am Donnerstag mit Vergeltung. "Sollten sie dies erneut tun, werden die USA den Iran zur Rechenschaft ziehen, da die Huthi als Stellvertreter des Irans agieren", teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Er kündigte "schwere militärische Strafen gegen den Iran und natürlich auch gegen die Huthi selbst" an.