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Tennis: Alexander Bublik verteilt Seitenhieb gegen Alexander Zverev

"Ich hasse Tennis", äußerte Alexander Bublik einst und ist auch sonst gerne für einen Spruch gut. Nun verteilte der exzentrische Tennisprofi eine Spitze gegen die deutsche Nummer eins. Alexander Zverev hat in diesem Jahr bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen und damit eine lange Durststrecke beendet. Zuvor hatte der Hamburger drei Endspiele bei den großen Turnieren verloren. Sein Namensvetter Alexander Bublik hingegen stand noch nie in einem Grand-Slam-Finale. Doch der Kasache nutzte jetzt eine Gelegenheit, um in Richtung Zverev zu sticheln. Bei einem Fan-Event in St. Petersburg wurde Bublik gefragt, gegen wen er in einem hypothetischen Grand-Slam-Finale am liebsten antreten würde. Schließlich starten Ende August die US Open . Mit der U18: Sohn von deutscher Handball-Legende ist Europameister Reitsport: Olympiasiegerin Isabell Werth beklagt "kranke Welt" im Netz "Wenn ich das Finale der US Open erreiche, ist es mir egal, wer mein Gegner ist", sagte der Weltranglistenelfte zunächst. Doch dann fügte er hinzu: "Wenn ich wählen müsste, dann lieber Sascha Zverev. Dann habe ich mehr Chancen." Der 29 Jahre alte Deutsche galt lange als einer der besten Spieler ohne Major-Titel, bevor er sich bei den diesjährigen French Open im Finale gegen Flavio Cobolli durchsetzte. Wenige Wochen später musste er sich im Wimbledon-Endspiel Jannik Sinner geschlagen geben. Der Weltranglistenerste aus Italien bangt aber aktuell um seine Teilnahme an den US Open . Ob Bublik nun auf Zverevs langes Finaltrauma anspielte oder eher auf die eigene Bilanz in direkten Duellen mit dem Deutschen, blieb unklar. Denn: Die persönliche Ausbeute gegen den Hamburger spricht klar für den 29-jährigen Kasachen. Von vier Duellen auf der Tour gewann Bublik drei. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden liegt allerdings schon drei Jahre zurück. Bublik über Konflikte mit Zverev: "Möchte nicht ins Detail gehen" Bublik und Zverev kennen sich bereits seit ihrer Jugendzeit. Laut Bublik kam es damals zu einem Streit zwischen den beiden, über den er jedoch nicht näher sprechen wollte. "Ich würde die Geschichte lieber nicht erzählen. Das liegt in der Vergangenheit. Ja, wir hatten einen Streit. Das ist richtig, aber ich möchte nicht ins Detail gehen", erklärte der gebürtige Russe. "Wir sind beide hier, also ist alles in Ordnung. Ich finde, wir sollten nicht über die Vergangenheit sprechen, besonders in einem solchen Fall nicht." Bei einem Grand-Slam-Turnier trafen die einstigen Streithähne noch nie aufeinander. Bubliks bisher bestes Ergebnis bei einem Major-Turnier bleibt das Erreichen des Viertelfinals bei den French Open 2025. Das in wenigen Tagen beginnende Turnier in Cincinnati, das als letzte Generalprobe für die US Open gilt, lässt Bublik übrigens zum vierten Mal in Folge sausen. Aus guten Grund, wie er verriet: "Mein Sohn hat Geburtstag, und ich glaube nicht, dass das Masters-Turnier in Cincinnati es wert ist, solche wichtigen Momente zu verpassen."

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