Lionel Messi schlägt Gegner in den Nacken: MLS verkündet Strafe
Die MLS belegt Lionel Messi nach einem Zwischenfall im Spiel gegen Philadelphia Union mit einer Strafe. Erst durch TV-Bilder wird die Aktion deutlich. Die nordamerikanische Profiliga MLS hat Lionel Messi nach einem Vorfall beim Spiel seines Klubs Inter Miami gegen Philadelphia Union mit einer Geldstrafe belegt. In der Nachspielzeit der Partie (2:2) hatte der argentinische Stürmer Philadelphias Quinn Sullivan abseits des Balls mit der flachen Hand einen Schlag in den Nacken versetzt. Das war durch TV-Aufnahmen zu erkennen. Beide lieferten sich zudem ein Wortgefecht und standen sich Kopf an Kopf gegenüber. Schiedsrichter Filip Dujic trennte die beiden, verteilte aber keine Karten. Messi sei "wegen eines Verstoßes gegen die Ligavorschriften bezüglich des Kontakts der Hände mit dem Gesicht, dem Kopf oder dem Hals eines Gegners" sanktioniert worden, teilte die Disziplinarkommission der Liga mit. Die Höhe der Strafe wurde nach Abschluss der Untersuchung nicht mitgeteilt. Sein Teamkollege Ian Fray wurde wegen ebenfalls für einen solchen Schlag bestraft. Dabei hatte die Partie für Messi auf einer persönlichen Note begonnen: Er traf zum ersten Mal seit dem Tod seines Vaters und bereitete auch den zweiten Treffer Inter Miamis vor.