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Motorrad-Unfälle: Rennen und Fehler – Wochenende fordert viele Tote

Die Polizei zählt diverse Opfer: Ein noch unerfahrener Motorradfahrer begeht wohl einen tragischen Fahrfehler. Ein anderer scheint sich an einem Rennen beteiligt zu haben. Bei zahlreichen Motorradunfällen sind am Wochenende mindestens fünf Biker ums Leben gekommen. Zudem verletzten sich mehrere Zweiradfahrer schwer. In Nordrhein-Westfalen gehen die Beamten dem Verdacht auf ein illegales Rennen nach: Wie die Dortmunder Polizei mitteilte, starb ein 42-jähriger Motorradfahrer am Sonntagmittag bei einem riskanten Überholmanöver auf der linken Fahrspur. Horror-Unfall in Hessen: "Ruhe in Frieden, kleine Schwester" Verletzte in den Niederlanden: Schwerer Busunfall – deutsche Schüler verunglückt "Nach ersten Erkenntnissen ist der Mann verunfallt, als er einen VW Golf linksseitig auf dem linken Fahrstreifen überholen wollte – also zwischen Auto und Mittelschutzplanke", heißt es in der Mitteilung der Beamten. Zeugen zufolge sollen sowohl das Auto als auch das Motorrad deutlich zu schnell unterwegs gewesen sein. Der 23 Jahre alte Golf-Fahrer fuhr nach dem Unfall zunächst einfach weiter, konnte aber ermittelt werden. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein. Kofferanbau verloren: Biker stirbt auf Autobahn Am Sonntagabend verlor im bayerischen Landkreis Eichstätt ein 28-Jähriger noch an der Unfallstelle sein Leben. Laut Polizei war er auf der Bundesstraße 16A zwischen Ingolstadt u nd Großmehring in den Gegenverkehr geraten. In einer lang gezogenen Kurve stieß er mit dem Auto einer 50-Jährigen zusammen und wurde in die Böschung geschleudert. Im baden-württembergischen Landkreis Heilbronn starb unterdessen ein 53-Jähriger. Er war am Sonntagmittag auf der A81 unterwegs, als ein vorausfahrender Motorradfahrer kurz vor der Ausfahrt Möckmühl seinen Kofferanbau verlor. Der 53 Jahre alte Biker stieß mit dem Koffer zusammen, verlor die Kontrolle und stürzte gegen die Schutzplanke, wobei er sich tödliche Verletzungen zuzog. Bei Schlüchtern im hessischen Main-Kinzig-Kreis stieß am Sonntagnachmittag ein 61-jähriger Motorradfahrer mit einem Auto zusammen, dessen Fahrer nach links abbiegen wollte. Der Verletzte wurde noch an der Unfallstelle reanimiert und mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wo er am Abend starb. 27-Jähriger tot: Polizei nimmt tragischen Fehler an Bereits am Samstagnachmittag starb im sauerländischen Balve ein 27 Jahre alter Motorradfahrer aus Dortmund . Er war in einer Rechtskurve bei einem Bremsmanöver gestürzt und mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen, wie die Polizei des Märkischen Kreises mitteilte. Die Polizei betonte, dass vermutlich ein tragischer Fahrfehler des noch unerfahrenen Motorradfahrers die Unfallursache gewesen sei. Weiterhin wurden mehrere Motorradfahrer am Wochenende schwer verletzt. Ein Unfall ereignete sich etwa am Samstagmittag, als ein 56 Jahre alter Opelfahrer trotz Gegenverkehrs auf der B10 bei Schwieberdingen (Kreis Ludwigsburg) mehrere Fahrzeuge überholte. Mehrere Menschen schweben in Lebensgefahr Dabei stieß er zunächst mit einem entgegenkommenden Auto und schließlich mit einem 34-jährigen Motorradfahrer zusammen. Ein Notarzt wurde mit einem Hubschrauber an die Unfallstelle geflogen. Der Biker kam ins Krankenhaus, die anderen Unfallbeteiligten erlitten leichte Verletzungen. Auch in Rheinland-Pfalz zählte die Polizei mehrere Schwerstverletzte. Auf der Zufahrt zur B9 im Koblenzer Stadtteil Metternich, auf der B257 in Höhe Altenahr im Landkreis Ahrweiler und bei Bad Marienberg im Westerwaldkreis stießen Motorradfahrer mit Autos zusammen. Die ersten beiden wurden lebensgefährlich, der dritte schwer verletzt.

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