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Ruben van Bommel: Sohn von Mark van Bommel rammt Spieler ins Krankenhaus

Erschütternde Szene am Wochenende in der ersten niederländischen Liga. Dort kam es zu einem schweren Foul – mit bösen Folgen. In den Niederlanden wird seit Samstag über ein schlimmes Foul in der Eredivisie gesprochen. Beim Klassiker zwischen Ajax Amsterdam und der PSV Eindhoven (1:3) knallten Eindhovens Ruben van Bommel und Ajax-Profi Aaron Bouwman in der 81. Minute heftig zusammen – oder besser gesagt: van Bommel, Sohn von Ex-Bayern-Star Mark van Bommel, sprang in seinen Gegenspieler rein. Was war passiert? Aaron Bouwman lief zu einem Ball knapp 30 Meter vor dem eigenen Tor, wollte diesen wegköpfen. Sein Blick war nach vorne gerichtet. Von der linken Seite kam van Bommel in hohem Tempo angerannt, um den Ball zu erobern, doch den traf er nicht. Van Bommel rammte Bouwman seine Hüfte in dessen Körper. Der Abwehrspieler ging zu Boden, schrie sofort auf und blieb mit Schmerzen benommen auf dem Platz liegen. Danach kam es zu einigen Schubsereien von Spielern beider Mannschaften. Ajax-Verteidiger Youri Baas packte Ruben van Bommel sogar am Kragen und zog ihn wütend mit sich. Nachdem sich die Szenerie etwas beruhigt hatte, hob van Bommel nur entschuldigend seine Arme – und bekam für dieses schlimme Foul nur die Gelbe Karte. Nach provokantem Jubel: "Bodenlos" – Ex-HSV-Stars kritisieren Torjäger Fehlstart in der Serie A: Weltmeister nach nur drei Spielen als Trainer gefeuert Ajax-Trainer Michel hatte sich nach dem Spiel große Sorgen gemacht: "Aaron stand unter Schock. Er hatte Atembeschwerden." Inzwischen teilte der Klub mit, dass Bouwman, der nach dem Spiel ins Krankenhaus eingeliefert worden war und in den kommenden Wochen nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Er hat sich unter anderem eine Prellung des Brustbeins und der Lunge zugezogen. Ajax-Spieler Davy Klaassen hatte fest mit einem Platzverweis für van Bommel gerechnet. "Als ich Aaron dort liegen sag, habe ich mich nur gefragt: 'Schiedsrichter, was machst du jetzt?'" Der ehemalige Mittelfeldmann von Werder Bremen ergänzte: "Für mich war das ganz klar eine Rote Karte, aber der Schiedsrichter hielt es anscheinend für eine Gelbe." PSV-Trainer Peter Bosz nahm seinen Spieler sogar in Schutz und hielt sich mit einer Bewertung zurück. "Das steht mir nicht zu, das zu beurteilen. Ich bin kein Schiedsrichter", sagte der Ex-Bundesliga-Coach (BVB, Leverkusen) zur nicht gegebenen Roten Karte und erklärte, dass er mit seinem Spieler nach der Partie gesprochen habe. "Ruben sagte, es habe keine Absicht dahintergesteckt, und ich glaube ihm. Aber er hat sich sichtlich Gedanken über das Geschehene gemacht, er hat sich nicht an der Feier in der Kabine beteiligt", so Bosz.

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