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Rechtsextreme verwechseln Sportteam mit Migranten

Rechtsextreme Demonstranten folgen einer Nachricht, dass "Busladungen" von Migranten in Portsmouth unterwegs seien. Doch dann werden sie eines Besseren belehrt. Im britischen Portsmouth wollten Demonstranten gegen eine Gruppe von Personen demonstrieren, die sie für Immigranten hielten. Dabei schauten sie aber offenbar nicht genau hin. Wie der britische "Independent" berichtet, hatten sich etwa 50 Personen vor dem Marriot Hotel in der Küstenstadt im Süden Englands versammelt. In der Stadt hatte es am Wochenende Aufmärsche von Rechtsextremen gegeben, die gegen Migranten demonstrierten. Eine Gruppe entdeckte offenbar mehrere Busse mit Personen, die sie für Migranten hielten und folgten ihnen bis vor das Hotel. Auf der Plattform X hatte es eine Nachricht gegeben, dass "vier Busladungen mit Migranten" am Hotel abgeliefert wurden. "Wir haben uns geirrt" Dort wurde laut Bericht der Sprecher der rechtspopulistischen Partei Reform UK im Hampshire County Council zum Hoteldirektor gebeten, der sich unter den Protestierenden befand. Der Hotelier erklärte, dass es sich bei den Gästen um das U-19-Cricket Team aus Pakistan handelt. Er berichtete dem "Independent" von dem Gespräch. "Die sagten nur: 'Okay, es tut uns wirklich leid, wir haben uns geirrt‘, und ich sagte: 'Na ja, wenn ihr jetzt einfach gehen könntet, wäre das super.'" Nach der Ankunft Dutzender geretteter Bootsmigranten in der südenglischen Hafenstadt Portsmouth am Ärmelkanal war es zu Konfrontationen zwischen rechten Demonstranten und der Polizei gekommen. Hunderte Menschen, teils maskiert, blockierten einem Bericht der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge in der Nacht stundenlang die Zufahrtswege zum Hafen. Beamte in Schutzausrüstung versuchten demnach, die Menge zurückzudrängen und mehrere Reisebusse zu schützen, die zum Abtransport der Migranten bereitstanden. Wie auf Aufnahmen britischer Nachrichtensender zu sehen war, kam es teilweise zu Gerangel zwischen den Demonstranten und den Einsatzkräften. Dabei wurden einige Polizisten leicht verletzt.

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