Lok Leipzig: Kultverein will Sohn von Formel-1-Star verpflichten
Er trainiert bereits bei Lok Leipzig: Einem Bericht zufolge soll der Sohn von Ex-Formel-1-Pilot Karl Wendlinger verpflichtet werden. Beim 1. FC Lokomotive Leipzig könnte bald ein Name im Tor stehen, den viele Motorsportfans kennen: Jonas Wendlinger trainiert bereits beim Regionalligisten. Nach einem Bericht der "Bild" will Lok den 26-Jährigen nun verpflichten. Wendlinger war in den vergangenen Tagen zum Probetraining in Probstheida. Schon zuvor hatte die "Leipziger Volkszeitung" (LVZ) darüber berichtet. Nach dem ersten Eindruck soll der 1,92 Meter große Österreicher bei den Verantwortlichen überzeugt haben. 30 Spiele für Almere City Der Torhüter ist derzeit vereinslos und kann deshalb auch nach dem Ende der regulären Transferperiode verpflichtet werden. Zuletzt stand Wendlinger beim niederländischen Klub Almere City unter Vertrag. Dort absolvierte er nach Angaben der "LVZ" 30 Partien in der zweiten Liga. Zuvor spielte er unter anderem für den SV Ried und im Nachwuchs des 1. FC Nürnberg. Lok muss spielt auf der Torhüterposition, weil Stammkeeper Andreas Naumann einen Kreuzbandriss erlitten hat. Ein zusätzlicher Keeper wird deshalb kurzfristig benötigt. Die ungewöhnlichste Geschichte steckt allerdings in Wendlingers Familie. Verpflichtung bisher nicht offiziell Sein Vater Karl Wendlinger bestritt von 1991 bis 1995 insgesamt 41 Formel-1-Rennen. 1994 verunglückte er beim Training zum Großen Preis von Monaco schwer und lag mehrere Wochen im Koma. Später kehrte er noch einmal in die Formel 1 zurück. Noch früher gehörte Wendlinger Senior gemeinsam mit Michael Schumacher und Heinz-Harald Frentzen zum Mercedes-Nachwuchsprogramm im Sportwagenbereich. Eine endgültige Verpflichtung hat der 1. FC Lok bislang nicht offiziell verkündet. "Bild" berichtet, dass beide Seiten sich noch auf einen Vertrag einigen müssten. Dass Lok auf dieser Position kurzfristig handelt, wäre nicht ungewöhnlich. Bereits im Juli verpflichtete der Klub mit Justin Duda einen Torhüter, der zuvor ebenfalls probeweise mittrainiert hatte.