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DFB-Neuling Felix Keidel hielt Klopp-Nominierung für einen Scherz

Der Bundestrainer setzt bei seiner ersten Nominierung auf zahlreiche Neulinge. Das überrascht auch einen Spieler selbst. Für die Nations-League-Spiele gegen Serbien und in Griechenland hat Bundestrainer Jürgen Klopp den 23-jährigen Felix Keidel von der SV Elversberg erstmals in den DFB-Kader berufen. Keidel ist damit der erste Spieler in der Geschichte des Vereins, der für die deutsche Nationalmannschaft nominiert wurde. Von der Nominierung erfuhr er zunächst nicht durch Klopp selbst, sondern durch seinen Elversberger Co-Trainer Mike Frantz. Nach dem 0:0 mit der SVE beim FC Schalke 04 beschrieb Keidel seine erste Reaktion: "Ich habe erst gefragt, ob er mich verarscht, aber es war dann wahr." Baumann spricht über Klopp: "Hat die Tür nicht zugemacht" Deutliche Worte: Ex-DFB-Boss Bierhoff rechnet mit Nationalspielern ab Das Telefonat mit Klopp folgte kurz darauf. Keidel berichtete: "Er hat mich gefragt, wie es mir geht. Da habe ich gesagt: 'Mir geht es gut und Ihnen?' Da hat er aber direkt gemeint: 'Ihnen soll ich lassen oder Sie. Ich bin Du oder Jürgen.'" Keidels steiler Aufstieg Die Nominierung markiert den vorläufigen Höhepunkt einer steilen Karriere. Noch vor anderthalb Jahren spielte Keidel mit dem FC Ingolstadt in der 3. Liga. In diesem Sommer stieg er mit Elversberg in die Bundesliga auf. Zur Nominierung sagte er: "Ich bin überglücklich über den Anruf, wie es gerade läuft." Er freue sich "auf jeden Tag beim DFB-Team".

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