Luis de la Fuente: Weltmeister Spanien bindet Erfolgscoach
Beim Verband ist die Entscheidung über den 65-Jährigen gefallen. Unter ihm gewann Spanien EM, Nations League und WM – eine Bilanz ohne Vergleich. Der spanische Fußballverband RFEF hat den Vertrag mit Nationaltrainer Luis de la Fuente am Montag bis 2032 verlängert – vier Jahre länger als sein bisheriger Kontrakt, der spanischen Medienberichten zufolge 2028 geendet hätte. Vor der Vertragsverlängerung hatte de la Fuente nicht zu den zehn bestbezahlten Nationaltrainern der Welt gehört. "Das wird sich ändern" hatte RFEF-Präsident Rafael Louzan schon vor einigen Tagen verkündet. Der 65-Jährige trainiert die Nationalmannschaft seit Anfang 2023. In dieser Zeit gewann Spanien die Nations League 2023, die Europameisterschaft 2024 und im Juli 2026 die Weltmeisterschaft. Das entscheidende 1:0 im Finale gegen Titelverteidiger Argentinien fiel erst in der Verlängerung. Bayern-Star betroffen: DFB verkündet Änderung am Kader DFB-Profi gesteht Fehler: "Dumme Aktion von mir" Kuriose Aktion gegen den Tabellenführer: Auf dem Videowürfel: Schalke mit Seitenhieb gegen den BVB Für de la Fuente und seine spanische Auswahl war es das 38. Spiel in Serie ohne Niederlage. In 50 Spielen als Nationaltrainer kommt de la Fuente auf eine Siegquote von 76 Prozent. Louzán bezeichnete ihn als erfolgreichsten Trainer in der Geschichte der spanischen Nationalmannschaft . De la Fuente arbeitet seit 2013 für den Verband – zunächst als Nachwuchstrainer, mit dem er 2015 den U19-EM-Titel und 2019 den U21-EM-Titel holte. Vertrag erstreckt sich über die nächsten drei Turniere Mit dem neuen Vertrag soll de la Fuente Spanien bei den Europameisterschaften 2028 und 2032 sowie bei der Weltmeisterschaft 2030 betreuen. Das Turnier 2030 wird zu einem Großteil in Spanien stattfinden. Den Auftakt in die neue Nations-League-Saison bestreitet Spanien am kommenden Samstag im Londoner Wembley-Stadion gegen England, das von Thomas Tuchel trainiert wird.