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Louisa Proske: Regisseurin feiert Erfolg an der Met in New York

Die Saisoneröffnung der Metropolitan Oper in Manhattan ist jedes Jahr ein gesellschaftliches Großereignis. Dieses Mal steht auch eine Deutsche im Mittelpunkt. Die Berliner Regisseurin Louisa Proske hat mit der Premiere von "Macbeth" an der Metropolitan Oper in New York einen großen Erfolg gefeiert. Ihre Inszenierung der Oper von Giuseppe Verdi bekam von den Zuschauern im voll besetzten Opernhaus in Manhattan Applaus, Jubel und "Bravo"-Rufe. Die als "Met" bekannte Metropolitan Oper zählt zu den besten Häusern der Welt. Die Erföffnung der neuen Spielzeit ist immer auch ein Ereignis mit Starbesetzung. In diesem Jahr saßen unter anderem die US-Schauspielerinnen Katie Holmes , Maggie Gyllenhaal und Sigourney Weaver im Publikum. "Mein Leben hat sich über Nacht verändert" Erst im Oktober 2025 hatte Met-Chef Peter Gelb die Berlinerin Proske für die Inszenierung angefragt, nachdem ein anderer Regisseur abgesagt hatte. Die Vorbereitung der Inszenierungen an dem Opernhaus dauert sonst nicht selten mehrere Jahre. "Das war verrückt und aufregend", sagte die 42-Jährige der "New York Times". "Nur eine Woche vorher hatte ich keine Ahnung, dass ich an der Met Regie führen würde und dann war ich auf einmal jeden Tag in Design-Meetings. Mein Leben hat sich über Nacht verändert." Es sei "unglaublich, jeden Tag in dieses Gebäude zum Arbeiten zu kommen – manchmal muss ich mich kneifen". Quinn Kelsey, der die Titelrolle singt, sagte über Proske: "Wenn man nicht wüsste, dass sie noch nie in diesem Maßstab gearbeitet hat, würde man es nicht merken, weil sie einfach alles mit Leichtigkeit meistert." Die Met bot der Berlinerin gleich zwei weitere Opern-Inszenierungen an. Der Chor der Metropolitan Oper wird seit 2024 ebenfalls von einem Deutschen geleitet, dem gebürtigen Stuttgarter Tilman Michael. Er war von der Oper Frankfurt an die Met gewechselt.

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