Steinmeier begrüßt Beginn der Jemen-Friedensgespräche

Berlin (dpa) - Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat den Beginn der Jemen-Friedensgespräche am Donnerstagabend in Kuwait begrüßt. «Alle Seiten sind jetzt aufgerufen, sich konstruktiv an den Gesprächen zu beteiligen und die vereinbarte Waffenruhe zu respektieren», sagte er laut einer Mitteilung. Die direkten Gespräche zwischen den jemenitischen Parteien seien ein wichtiger Schritt zu einer politischen Lösung des Konflikts. «Nur auf diesem Weg kann es gelingen, die katastrophale humanitäre Lage im Land zu verbessern und das politische Vakuum zu füllen», betonte Steinmeier. Dem UN-Sondergesandten Ismael Ould Sheikh Ahmed sagte er die weitere Unterstützung Deutschlands zu. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, Deutschland habe die Vermittlungsbemühungen der Vereinten Nationen im Jemen-Konflikt bereits seit längerem aktiv begleitet. In Absprache mit der saudischen Führung habe Steinmeier zudem Mitte März seinen Nahostbeauftragten Miguel Berger zu Gesprächen nach Riad entsandt. In dem seit langem von Gewalt geprägten Jemen kämpfen seit über einem Jahr die schiitischen Huthi-Rebellen zusammen mit Verbündeten gegen die Anhänger von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi. Seit März 2015 bombardiert ein Bündnis aus arabischen Ländern unter Führung Saudi-Arabiens Stellungen der Rebellen.

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