German military plans investments in tanks and air defence

Berlin (dpa) - Germany plans to invest tens of millions of euros in new tanks and an air defence system after an increase in the defence budget was announced for 2017, sources told dpa on Saturday.The country will spend an eight-figure sum of euros on modernizing the Leopard 2 combat tank, the sources at the Defence Ministry said.A low nine-figure sum would be spent on a new tactical air defence system (TLVS), they added.Defence Minister Ursula von der Leyen placed emphasis on the increased spending and stricter quality guidelines in equipment projects in comments reported Saturday."We demand that the industry supply the German Army in a timely manner and free from defects, just as it does with private customers," the minister told Germany‘s Focus news magazine.She added that cost-effective use of public funds and the best possible protection for soldiers were of the utmost concern for her.The decision to spend more money on defence was prompted by the altered security situation, which includes Russia‘s intervention in Ukraine, the increased threat from terrorism and "instabilities around Europe."Chancellor Angela Merkel‘s cabinet agreed to raise defence spending from 34.3 billion to 39.2 billion euros (38.5 billion to 44 billion dollars) by 2020.The German Army, or Bundeswehr, has criticized the increase as too little, saying it falls well below NATO‘s national defence expenditure target of 2-per-cent of gross domestic product (GDP).Germany‘s most popular tabloid Bild on Saturday cited confidential ministry papers that showed that the planned increase would not be enough to cover the costs of the new tanks and air defence system.Von der Leyen has separately announced plans to increase the Bundeswehr by 14,300 soldiers and 4,400 civilian employees over the next seven years. Seven thousand of the posts are to be created immediately.--Bundeswehr plant Investitionen in Panzer und LuftabwehrBerlin (dpa) - Angesichts der geplanten Aufstockung des Wehretats hat das Ringen um strategische Anschaffungen für die Bundeswehr begonnen. Für den Haushalt 2017 angemeldet ist unter anderem ein zweistelliger Millionenbetrag für die Modernisierung des Kampfpanzers Leopard 2, wie es am Samstag in Kreisen des Verteidigungsministeriums hieß. Für ein neues Taktisches Luftverteidigungssystem (TLVS) ist ein niedriger dreistelliger Millionenbetrag eingeplant. Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) bekräftigte die Trendwende hin zu höheren Wehrausgaben und pocht auf strengere Qualitätsvorgaben bei Rüstungsprojekten.«Wir verlangen von der Industrie, dass die Bundeswehr genauso fristgerecht und mängelfrei beliefert wird wie private Kunden», sagte von der Leyen dem Magazin «Focus». Oberste Ziele seien ein sparsamer Umgang mit Steuergeld und bester Schutz der Soldaten. Die Trendwende bei den Verteidigungsausgaben sei der veränderten Sicherheitslage geschuldet. Dazu zählten die russische Intervention in der Ukraine, erhöhte Terrorgefahr und «Instabilitäten rund um Europa».Das Bundeskabinett hatte in den Eckwerten für den Etat 2017 und die mittelfristige Finanzplanung beschlossen, die Wehrausgaben von nun 34,3 Milliarden auf 39,2 Milliarden Euro im Jahr 2020 zu steigern. Diese Aufstockung um insgesamt 10,2 Milliarden Euro sei ein moderater Anstieg, der zu verstetigen sei, sagte ein Ministeriumssprecher. Die konkreten Etatverhandlungen laufen derzeit.Der Bundeswehrverband hatte die Steigerungen bereits als unzureichend kritisiert. Deutschland bleibe so auch hinter dem Nato-Ziel zurück, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben.Die «Bild»-Zeitung berichtete, trotz der Etataufstockung müsse die Bundeswehr wegen Geldmangels auf Anschaffungen verzichten. So seien zusätzliche Leopard-2-Panzer und das Luftverteidigungssystem TLVS bis auf Weiteres nicht finanzierbar, schrieb die Zeitung (Samstag) unter Berufung auf ein vertrauliches Papier aus dem Ministerium.Die Etataufstockung ist einer von mehreren Schritten zur Verstärkung der Bundeswehr. So ermittelte von der Leyens Ministerium soeben einen Bedarf von 14 300 zusätzlichen Soldaten und 4400 Zivilisten für die nächsten sieben Jahre. Zunächst sollen 7000 neue Stellen geschaffen werden.Einer Rückkehr zur Wehrpflicht erteilte die Ministerin eine Absage. Die Bundeswehr brauche in erster Linie hoch motivierte und qualifizierte Spezialisten. «Die rekrutieren wir erfolgreicher, indem wir uns als attraktiver und moderner Arbeitgeber aufstellen», sagte sie dem «Focus».

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