Zeitung: Bessere Kennzeichnung von Getränke-Verpackungen geplant

Berlin (dpa) - Verbraucher sollen im Supermarkt künftig auf den ersten Blick erkennen können, welche Getränke in Mehrweg- und Einwegverpackungen verkauft werden. Das berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Freitag) unter Berufung auf einen Entwurf des Bundesumweltministeriums für ein neues Verpackungsgesetz. Demnach sind zusätzliche Kennzeichnungsauflagen für den Einzelhandel geplant. Das Ministerium war zunächst nicht für einen Kommentar zu erreichen.Die Geschäfte sollen dem Bericht zufolge auf großen Tafeln direkt an den Verkaufsregalen auf «Mehrweg» und «Einweg» hinweisen. Außerdem habe sich die Getränkewirtschaft bereit erklärt, auf Dosen und Einwegflaschen deutlich lesbar die Hinweise «Einweg», «Pfand» und die Angabe der Pfandhöhe (etwa 25 Cent) aufzudrucken.Auf diese Weise wolle das Ministerium den Rückgang «ökologisch vorteilhafter» Mehrwegflaschen bremsen, schrieb die Zeitung. Die vor Jahren eingeführte Mehrwegquote von 80 Prozent werde aus dem Gesetz gestrichen. Sie habe sich «nicht als wirksames Instrument» erwiesen, heißt es demnach in der Begründung des Entwurfs, der nach der Ressortabstimmung im Oktober vom Bundeskabinett beraten werden soll.

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