Puccinis «Turandot» auf der Bregenzer Seebühne
Bregenz (dpa) - Mit der Oper «Turandot» haben die Bregenzer Festspiele am Donnerstagabend ein wenig asiatisches Flair an den Bodensee geholt. Für die Aufführung des Stücks von Giacomo Puccini haben die Bühnenbildner ein Abbild der chinesischen Mauer auf die Seebühne gesetzt. Davor und dahinter wachen rund 200 Soldatenfiguren, die der chinesischen Terrakotta-Armee nachempfunden sind.Puccinis Oper erzählt die Geschichte einer Prinzessin, die jeden Freier köpfen lässt, der ihre Rätsel nicht lösen kann. Der heimatlose Prinz Calaf wagt es trotzdem - und erobert am Ende das Herz der Prinzessin. Im vergangenen Jahr lockte «Turandot» mehr als 171 000 Besucher an den Bodensee. Das Werk von Giacomo Puccini wurde bereits im vergangenen Jahr auf der Seebühne gezeigt - das Programm wechselt dort nur alle zwei Jahre.Eröffnet wurden die Bregenzer Festspiele bereits am Mittwochvormittag durch die österreichische Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ). Am Mittwochabend stand im Festspielhaus die bislang nur selten aufgeführte Oper «Hamlet» von Franco Faccio auf dem Programm.