Von der Leyen führt im Irak Gespräche über Kampf gegen den IS

Bagdad (dpa) - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist zu politischen Gesprächen in der irakischen Hauptstadt Bagdad eingetroffen. Dabei wird es vor allem um den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat gehen. Die Bundeswehr beteiligt sich daran im Nordirak mit der Ausbildung kurdischer Kämpfer und der Lieferung von Waffen und Ausrüstung. Außerdem unterstützen «Tornado»-Aufklärungsflugzeuge von der Türkei aus die Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien und im Irak.Der Besuch von der Leyens wurde aus Sicherheitsgründen bis zur Landung geheim gehalten. Von der Leyen traf mit einer Militärmaschine vom Typ Transall in Bagdad ein, die über ein Raketenabwehrsystem verfügt. In der irakischen Hauptstadt kommt es immer wieder zu Anschlägen. Erst vor wenigen Tagen starben bei einem Selbstmordattentat des IS auf ein Einkaufszentrum zehn Menschen. Nach den Gesprächen in Bagdad will von der Leyen nach Erbil fliegen. In der nordirakischen Stadt sind 140 deutsche Soldaten stationiert. Die Bundeswehr hat dort seit Januar 2015 mehr als 10 000 Kämpfer der kurdischen Peschmerga-Armee sowie der religiösen Minderheiten der Jesiden und Kakai ausgebildet.

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