FIS-Präsident Kasper: Innsbruck-Winterspiele 2026 könnten gut werden
Sölden (dpa) - Gian Franco Kasper, Präsident des Skiweltverbands FIS, kann sich Winterspiele im österreichischen Innsbruck 2026 gut vorstellen. Der Schweizer, der auch Mitglied der IOC-Exekutive ist, sagte am Freitag der US-Nachrichtenagentur AP, Innsbruck hätte «exzellente Chancen» bei einer Bewerbung.Nach Ansicht Kaspers sollte sich Innsbruck mit anderen Städten in Italien und Deutschland zusammentun, um alle Wettbewerbe ausrichten zu können. Kasper hob hervor, dass die jüngsten Reformen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) solche Kooperationen - auch über Landesgrenzen hinweg - möglich machten. «Sie könnten nach Norditalien gehen, beispielsweise nach Bozen fürs Eishockey», sagte Kasper. «Sie könnten nach München gehen», um dort andere Wettbewerbe auf Eis auszurichten. «Sie könnten nach Salzburg gehen. Das könnten gute Spiele werden.» Die nächsten Winterspiele finden 2018 im südkoreanischen Pyeongchang und 2022 in Peking statt.Nach den Winterspielen in Innsbruck und Tirol 1964 und 1976 prüft die Region ernsthaft eine Bewerbung. Es werde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, hieß es am Donnerstag bei einer Pressekonferenz des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) und der Landesregierung. Sobald die Studie in sechs Monaten vorliege, solle eine Entscheidung fallen. Eine Volksbefragung ließen die Verantwortlichen offen.