Netflix, Amazon Prime Video und Co.: "Heiligsblechle": Deutsches Paar tritt bei neuer Netflix-Auto-Show an
Jeden Tag starten gefühlt zig neue Serien allein auf Netflix und Amazon Prime Video – oder aber altbekannte und lieb gewonnene verschwinden aus dem Sortiment oder die finale Staffel unserer Lieblingsserie wird angekündigt ... Da fällt es manchmal ganz schön schwer, den Überblick nicht zu verlieren. Bei NEON bekommt ihr jetzt alle Neuigkeiten der Streamingdienste gebündelt – damit ihr immer auf dem neusten Stand seid. Mit unserem Newsticker verpasst ihr nie wieder einen Serienhype und kennt vor allem immer die neuesten Insidertipps.
Die Streaming-News der Woche im NEON-Ticker:
"Heiligsblechle": Deutsches Paar tritt bei neuer Netflix-Auto-Show an
21. August 2019, 17:25 Uhr: Was zur Hölle? Das haben wir uns beim Anschauen des Trailers zu "Hyperdrive" gefragt. Ab heute ist auf Netflix eine neue Auto-Serie verfügbar; produziert von Charlize Theron. Auf zehn spektakulären Parcours treten 28 Fahrer aus aller Welt gegeneinander an – mit dabei: Ein deutsches Ehepaar. Alex und Corinna Graff aus Trochtelfingen in Baden-Württemberg sind in der Show gegeneinander dabei und wollen beweisen, dass sie das schnellste Ehepaar der Welt sind. Das ein oder andere Lächeln muss man sich schon verkneifen, wenn der amerikanische Sprecher super dramatisch das Match dokumentiert und Corinna Graff wütend im Auto "Scheiße" ruft. Für die Beiden ist Driften Familiensache: Angefeuert werden sie aus der Box von ihrer Tochter. An den Stoßstangen ihrer Autos tragen die Graffs übrigens Banner mit dem Schriftzug "Heiligsblechle". Aber "Fast and the Furious"-Fans kommen bei "Hyperdrive" vollstens auf ihre Kosten. Ob Corinna und Alex Graff tatsächlich das schnellste Ehepaar der Welt werden? Die zehn Folgen sind ab heute auf Netflix verfügbar.
So teuer wird der Streamingdienst von Apple
21. August 2019, 10:55 Uhr: Apple hat laut Medienberichten bereits sechs Milliarden Dollar in Inhalte für seinen Videostreaming-Dienst gesteckt. Vielleicht wird auch deshalb der monatliche Preis höher ausfallen als das gleichzeitig startende Angebot von Disney. Das Unternehmen peilt im Herbst eine Preismarke von knapp zehn Dollar pro Monat an. Und das, obwohl das inhaltliche Angebot im Vergleich zu Netflix eher schmal ausfallen wird. Der Unterhaltungsriese Disney+ setzte den Preis dagegen mit rund sieben Dollar deutlich niedriger an.
Disney+ soll in den USA und einigen anderen Ländern im November an den Start gehen, bis dahin wolle auch Apple seinen Streaming-Service verfügbar machen, berichtete der Finanzdienst "Bloomberg". Apple habe allein mehrere hundert Millionen Dollar in eine Serie mit den Hollywood-Stars Reese Witherspoon und Jennifer Aniston über eine Rivalität im Frühstücksfernsehen gesteckt, schrieb die "Financial Times". Damit sei das Budget pro Folge höher als bei der jüngst ausgelaufenen Hit-Serie "Game of Thrones". Apple schwenkt derzeit sein Geschäft um: Der Konzern will mehr Geld mit Abo-Diensten einnehmen und sich unabhängiger vom iPhone, seinem mit Abstand wichtigsten Geldbringer, machen. Zu den neuen Angeboten gehört auch ein Abo-Angebot mit exklusiven Spielen mit dem Namen "Apple Arcade".
Netflix bringt tatsächlich He-Man zurück
20. August 2019, 11:54 Uhr: Nostalgiker aufgepasst: Skeletor, He-Man und Co. kommen zurück – und zwar auf Netflix. Zusammen mit Regisseur Kevin Smith und Mattel TV lassen sie die Kult-Zeichentrickserie wieder aufleben.
In "Masters of the Universe: Revelation" sollen ungelöste Storylines aufgegriffen, weitergeführt und sogar zu Ende gebracht werden. Ein richtiges Ende hatte die über 35 Jahre alte Serie nämlich nicht. Kevin Smith und Netflix versprechen eine "epische Erzählung, die vielleicht die letzte Schlacht zwischen He-Man und Skeletor sein könnte". Kevin Smith dürfte dem ein oder anderen durch die von ihm geschaffenen Kult-Figuren Jay und Silent Bob ein Begriff sein.
Wann die Zeichentrickserie auf Netflix verfügbar sein wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.
Game of Thrones: Buch-Autor George R.R. Martin fühlt sich nach Serienende erleichtert
19. August, 16.45 Uhr: Für viele Serien-Fans war das "Game of Thrones"-Finale im Mai der blanke Horror – schließlich endete damit nach acht Staffeln die weltweit beliebte Serie. Für den Autor der Serienvorlage, George R.R. Martin, war das Ende der TV-Serie hingegen eine echte Befreiung, wie er im Interview mit "The Observer" verriet. Schließlich ist die Fantasy-Saga "Das Lied von Eis und Feuer", auf der "Game of Thrones" beruht, im Gegensatz zur Serie noch nicht abgeschlossen. "Ich glaube nicht, dass die Zeit, in der die TV-Serie lief, eine gute Zeit für mich war", sagte Martin im Interview. "Das was mich hätte beflügeln sollen, hat mich richtig runtergezogen". Ständig hätte er das Gefühl gehabt, ein neue Buch fertig schreiben zu müssen, was ihm aber nicht gelungen sei.
Drei Monate nach dem viel diskutierten Ende der TV-Serie hat sich Martin aus den unzähligen Debatten, die online von Fans über das Ende der Saga geführt werden, zurückgezogen. "Einige Theorien sind richtig und einige sind falsch", sagte er im Interview. "Sie werden es herausfinden, wenn ich fertig bin". Wann der neue Teil der Saga mit dem Titel "The Winds of Winter" erscheinen wird, steht noch nicht fest – aber das Ende von "Games of Thrones" habe ihn regelrecht befreit, gab Martin zu.
"Mindhunter": Fans und Kritiker sind begeistert von der zweiten Staffel
19. August, 11.30 Uhr: Die Netflix-Crime-Serie "Mindhunter" ist am 16. August in eine zweite Runde gestartet – und Fans und Kritiker sind schon jetzt begeistert. Bei "Rotten Tomatoes", einer Website die Rezensionen zu Filmen und Serien sammelt, erzielte die Serie nach nur wenigen Tagen Top-Bewertungen. Das "Tomatometer", das Kritkermeinungen zusammenfasst, steht schon jetzt bei sagenhaften 100 Prozent. "'Mindhunter' ist tiefgründiger, reicher und noch bewegender in dieser Staffel", schreibt zum Beispiel Ben Travers vom Onlinemagazin "Indie Wire".
Die Rezensionen sind voll des Lobes für die Schauspieler, die Charaktere und die Tatsache, wie die Geschichte die Zuschauer in jeder Sekunde fesselt. Und auch die Fans scheinen begeistert: David Finchers Serienhit kommt bei ihren Bewertungen auf immerhin 93 Prozent. "Das Beste, das der Serienwelt seit GoT passiert ist", heißt es dort unter anderem.
Auch die zweite Staffel konzentriert sich auf die Ermittlungsarbeit der FBI-Agenten Holden Ford (Jonathan Groff) und Bill Tench (Holt McCallany), die versuchen , in die Psyche von Serienmördern einzutauchen. Die neuen Episoden nehmen die Fans mit in die Abgründe der Morde in Atlanta von 1979-81, bei denen mindestens 28 Kinder, Jugendliche und Erwachsene getötet wurden, und auf die Suche nach dem sogenannten BTK-Killer, der zwischen 1974 und 1991 zehn Menschen in Kansas tötete. Wer sich selbst von der Qualität der Serie überzeugen will, hat neun Episoden und möglicherweise schlaflose Nächte Zeit.
Diese Staffel "American Horror Story" machte Jessica Lange am wenigsten Spaß
18. August 2019, 11:30: Den Fans von "American Horror Story" hat sie mit Sicherheit schon den einen oder anderen Albtraum beschert, denn Jessica Lange spielte in fünf von acht Staffeln der Erfolgs-Serie mit und räumte für ihre schaurig-guten Performances sogar den einen oder anderen Preis ab. In einem Interview mit "Golden Derby" verriet sie nun, welche der fünf Staffeln, in denen sie mitwirkte, sie am wenigsten mochte.Jessica Lange IV
Auf die Frage, ob sie die Staffeln (Staffel 1: "Murder House", Staffel 2: "Asylum", Staffel Drei: "Coven", Staffel 4: "Freak Show" und Staffel 8: "Apocalypse") einstufen könne, antwortete sie, dass sie zunächst einmal "Apocalypse" aussortieren müsse, da sie die Staffel noch nicht komplett gesehen habe. Aber: Ihre Lieblingsstaffel sei "Asylum" gewesen, dicht gefolgt von "Freak Show" und "Murder House" auf den Plätzen zwei und drei. "Coven" hingegen, in der sie die Hexe Fiona Goode spielt, habe ihr nicht so sehr zugesagt: "Ich war überrascht, dass ich in diesem Jahr den Emmy bekam. Die Rolle war sehr gut geschrieben, aber das Gesamt-Set-Up der Staffel und die Geschichte, die sie erzählten, gefielen mir nicht so sehr. Ich weiß nicht, es war einfach nicht mein Favorit."
Trotz allem sei die 70-Jährige dankbar für jede Minute, die sie am "American Horror Story"-Set verbracht habe.