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SV Waldhof: Torjäger Dominik Martinovic will "immer das Maximum"

Von Daniel Hund

Mannheim. Pfeilschnell, trickreich, torgefährlich. Dominik Martinovic, 24, bringt eigentlich alles mit, was man braucht, um im gegnerischen Strafraum Angst und Schrecken zu verbreiten. In der letzten Saison, seiner ersten beim Drittligisten SV Waldhof, hat er gleich richtig eingeschlagen. 13 Tore, acht Assists – das kann man mal so machen.

In der neuen Runde, in der die Buwe viel vorhaben, will er noch effizienter sein. Vor dem Auftakt-Duell gegen den 1. FC Magdeburg im Mannheimer Carl-Benz-Stadion (Samstag, 14 Uhr) sprach die RNZ mit dem Deutsch-Kroaten.

Dominik Martinovic, am Samstag steigt das erste Saisonspiel gegen Magdeburg. Mit welchem Gefühl gehen Sie in diese Partie?

Mit kompletter Vorfreude. Es dürfen ja auch wieder Fans dabei sein. Ich selbst durfte das beim Waldhof ja noch gar nicht erleben, weiß also gar nicht, wie sich das anfühlt. Ich bin gespannt, was da auf uns zukommt.

Der SVW hat im Sommer wichtige Spieler verloren. Ist der jetzige Kader schlechter als der letzte?

Natürlich haben wir wichtige Leute verloren. Da waren Spieler dabei, die eine enorme Qualität hatten. Aber wir haben auch wieder Qualität dazu bekommen. Der Kader ist wieder sehr gut besetzt, aber vielleicht noch etwas zu dünn, um mit ihm durch die gesamte Saison zu kommen. Aber wir vertrauen da der Vereinsführung, sie wird noch entsprechend handeln.

Magdeburg scheint sehr gut drauf zu sein. Da kommt sofort ein echter Prüfstein auf den SVW zu, oder?

Definitiv. Magdeburg ist für mich eines der Topteams in der neuen Saison. Sie haben sehr gute Spieler und einen sehr guten Trainer. Aber auch wir sind ein starkes Team. Außerdem spielen wir zuhause und das wollen wir auch zeigen. Da kann Magdeburg sich schon mal auf was gefasst machen. Wir werden richtig Gas geben.

Für Sie ist es die zweite Saison beim SV Waldhof. In der ersten haben Sie acht Assists und 13 Tore in der Liga gesammelt. Kann man das noch toppen?

Ja, ich denke schon (lacht). Natürlich war das ein toller Einstand. Aber ich werde noch eine Schippe drauflegen. Außerdem hätte ich auch in der Vorsaison schon noch erfolgreicher sein können. Ich bin sehr ehrgeizig und will immer das Maximum aus mir herausholen. Trotzdem werde ich nichts überstürzen, sondern Schritt für Schritt meinen Weg gehen.

Sie spielen unter Trainer Patrick Glöckner im Sturmzentrum. Würden Sie manchmal auch gerne auf den Flügel ausweichen?

Diese Frage bekomme ich häufig gestellt (schmunzelt). Ich spiele gerne ganz vorne drin. Dort sieht mich der Trainer momentan auch. Aber er lässt mit viele Freiheiten, ich kann mich auch mal nach links oder rechts fallen lassen.

Mit Marc Schnatterer hat man einen erfahrenen Mann dazu bekommen. Von seinen Zuspielen können auch Sie profitieren.

Auf alle Fälle. Marc ist auf und abseits des Platzes eine Super-Verstärkung. Er redet viel mit uns, gibt uns Tipps. Er bringt auf dem Platz in schwierigen Situationen auch eine gewisse Ruhe rein, zu ihm kann man aufschauen. Das hat uns letzte Saison vielleicht etwas gefehlt. Und dann hat er natürlich einen unglaublichen Fuß. Seine Standards und seine Zuspiele sind überragend. Ich würde sagen, dass es in der Dritten Liga keinen besseren Mann bei den Standards gibt.

Die Vereinsführung hat am Montag das Ziel Zweite Liga ausgegeben. Setzt das die Mannschaft unter Druck?

Ich kann da nur für mich sprechen. Mich setzt es nicht unter Druck. Ich liebe den Fußball. Er ist mein Hobby und mein Beruf. Auch ich will immer das Maximum. Solche Vorgaben dürfen wir nicht als Druck sehen, sondern als zusätzlichen Push. Andererseits muss die Vereinsführung eben auch noch nachlegen und uns einen breiteren Kader zur Verfügung stellen.

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