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Basketball-Bundesliga: Generationenduell gegen Bayern: Albas Rataj will sich messen

Stern 

Während Favorit Bayern München viel Erfahrung im Kader hat, hält Alba mit jungen Talenten dagegen. Mit Michael Rataj konnte sich eines von ihnen zuletzt im Halbfinale in den Fokus spielen.

Die Finalserie der Basketball-Bundesliga zwischen Alba Berlin und Titelverteidiger FC Bayern München ist unter den deutschen Spielern auch ein Duell der Generationen. Auf der einen Seite die Bayern mit vielen erfahrenen Welt- und Europameistern, auf der anderen die Berliner mit jungen und aufstrebenden Talenten. „Die haben sehr, sehr viel Erfahrung. Deswegen ist das besonders cool, sich mit denen zu messen“, sagte Alba-Flügelspieler Michael Rataj vor der ersten Partie am Freitag (20.30 Uhr/Dyn) in der bayerischen Landeshauptstadt.

Der 22-jährige Forward ist eines dieser Talente. Er kam erst Mitte April vom Baylor College aus den USA in die Hauptstadt und hat sich überraschend schnell integriert. „Der Spielstil des Trainers passt sehr gut zu mir. Deswegen war die Entscheidung zu Alba zu gehen, auch sehr, sehr einfach. Meine ganzen Qualitäten stimmen mit dem überein, wie Alba spielen möchte“, sagte er.

Teamchemie ist Albas Stärke

Und so wurde Rataj mehr und mehr zum Leistungsträger. In den letzten beiden Halbfinalspielen gegen Bamberg war er sogar Berliner Topscorer. Für ihn ist das vor allem auch ein Verdienst seiner Mitspieler. „Das Mannschaftsgefüge ist super. Wir haben keine Spieler, die nur auf ihre Punkte schauen. Deshalb ist es relativ einfach, sich in so eine Mannschaft einzufügen, in der eigentlich alles sehr teamorientiert abläuft“, sagte er.

Zukunft von Rataj noch offen

Genau mit dieser Teamchemie wollen sie den Favoriten Bayern auch ärgern. „Wenn wir unseren Matchplan befolgen, haben wir super Chancen gegen Bayern zu gewinnen“, sagte Rataj, der vor allem auf die Ausgeglichenheit im Kader setzt. „Alle Spieler auf der Bank können 20 Minuten spielen und alle können leicht über zehn Punkte machen. Deshalb ist es relativ schwer, uns alle Stärken wegzunehmen“, so der 22-Jährige.

Sein Vertrag in Berlin endet am Saisonende. „Meine Idee war, hierherzukommen und dann zurück in die USA zu gehen, um mich für die NBA zu empfehlen“, sagte er. Einen Verbleib bei Alba könne er sich mittlerweile aber auch vorstellen. Doch noch ist nichts entschieden. „Die ganze Sache mit meiner Zukunft überdenke ich dann, nachdem wir deutscher Meister geworden sind“, sagte er schmunzelnd.

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