New York: Mord auf offener Straße – Angeklagter Luigi Mangione bekennt sich schuldig
Anfang Dezember 2024 soll Luigi Mangione den Chef des US-Krankenversicherers United Healthcare in New York erschossen haben. Nun bekennt der Angeklagte sich schuldig.
Es könnte ein kurzer Prozess werden: Luigi Mangione, Angeklagter im Mordfall des Chefs des US-Krankenversicherers United Healthcare, Brian Thompson, hat sich bereits in der Voranhörung zu seinem Prozess schuldig bekannt, wie mehrere US-Medien und die Nachrichtenagentur Reuters berichten.
„Ich reiste mit der Absicht nach New York, Brian Thompson zu erschießen“, sagte er. Und weiter: „Ich habe auf Mr. Thompson in Manhattan geschossen und er ist gestorben“, erklärte Mangione.
Luigi Mangione nennt als Motiv jahrelange Rückenschmerzen
In einem vorgeschriebenen Statement verlas er zudem, er habe jahrelang unter Rückenschmerzen gelitten. Als er erfahren habe, dass United Healthcare eine Investorenkonferenz in New York abhalten würde, habe er online recherchiert und mit einem 3D-Drucker einen Teil einer Waffe hergestellt.
Im Anschluss stellte die US-Bezirksrichterin Margaret Garnett Mangione eine Reihe von Fragen, um sicherzustellen, dass er die Folgen seines Schuldbekenntnisses verstand. Dieser erklärte, er beabsichtige, sich in einem Anklagepunkt schuldig zu bekennen, in dem ihm vorgeworfen wird, Thompson mit der Absicht, ihn zu töten, verfolgt zu haben.
Dies ist ein entscheidender Punkt in der Anklageschrift. Mangione wird nicht Mord vorgeworfen, sondern Stalking-Tötung, worauf eine Höchststrafe von lebenslanger Haft steht.
Nach der Anhörung erklärte seine Anwältin Karen Friedman Agnifilo, vor dem Gerichtsgebäude: „Mit dem heutigen Schuldbekenntnis hat Herr Mangione die volle Verantwortung für den Tod übernommen.“