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Sanierung: Schloss Seifersdorf mit Festakt wiedereröffnet

Stern 

Nach aufwendiger Sanierung empfängt das Schloss Seifersdorf Besucher mit neuem Ausstellungsbereich und moderner Bibliothek. Was Gäste jetzt erwartet.

Nach knapp zweieinhalb Jahren Sanierung öffnet das Schloss Seifersdorf bei Radeberg wieder für Besucher. Mit einem Festakt, zu dem auch Ministerpräsident Michael Kretschmer geladen war, feierte die Gemeinde Wachau (Landkreis Bautzen) die Wiedereröffnung. Am Sonntag gibt es einen Festgottesdienst und eine Aufführung der Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber.

Freistaat förderte das Projekt mit 5,7 Millionen Euro 

Die umfassenden Sanierungsarbeiten begannen im März 2024 und sollen Ende des Jahres abgeschlossen werden. Der Bau aus dem 16. Jahrhundert erhielt ein Besucherzentrum mit Touristeninformation sowie einen interaktiven Ausstellungsbereich über Kunst, Religion, Politik und Gesellschaft im 18. Jahrhundert sowie eine interaktive Bibliothek. Auch das Dach wurde erneuert. Der Freistaat förderte das Projekt mit 5,7 Millionen Euro aus Mitteln des Investitionsgesetzes Kohleregionen.

Das Schloss wurde zwischen 1530 und 1535 als Renaissance-Schloss erbaut und von 1818 bis 1822 nach Plänen des Architekten Karl Friedrich Schinkel zu einem der ersten neogotischen Schlösser umgebaut. Es gehörte ab 1747 dem sächsischen Premierminister Heinrich Graf von Brühl und seinen Nachkommen, bis zur Enteignung 1945. Seit 1994 ist die Gemeinde Wachau Eigentümerin des Schlosses.

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