SMM: Sicherheit auf See bei maritimer Weltleitmesse im Fokus
Mehr als 2.300 Unternehmen zeigen auf der maritimen Weltleitmesse in Hamburg neue Lösungen - im Mittelpunkt stehen der Schutz der Seewege und die Sicherheit auf See.
Mit einer Rekordbeteiligung von mehr als 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 134 Nationen ist die Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft SMM in Hamburg zu Ende gegangen. „Was wir in diesen vier Tagen erlebt haben, ist eine Branche mit großem Gestaltungswillen“, sagte Claus Ulrich Selbach von der Hamburg Messe und Congress. Trotzgeopolitischer und regulatorischer Unsicherheiten werde investiert, nach Lösungen gesucht und an neuen Partnerschaften gearbeitet. Laut Messe hatten rund 2.300 Unternehmen aus 66 Ländern ihre Neuigkeiten vorgestellt.
Sicherheit gewinnt an Bedeutung
Während der Messe habe sich eine Verschiebung der Prioritäten gezeigt. „Dekarbonisierung bleibt wichtig, aber die Sicherheit auf See und der Schutz der Seewege sind im Moment Thema Nummer eins“, erklärte laut Messe der Chef des Schiffsgetriebe-Herstellers Reintjes, Klaus Deleroi.
Ähnlich habe sich Vizeadmiral Jan Christian Kaack in seiner Funktion als Inspekteur der Deutschen Marine geäußert. Es bestehe die Notwendigkeit höherer Einsatzbereitschaft, kürzerer Beschaffungsprozesse und eines verstärkten Einsatzes unbemannter Systeme, sagte er laut Messe.
Starke internationale Beteiligung
Nach Angaben der Messe kamen mehr als 70 Prozent der Aussteller aus dem Ausland. Insgesamt gab es 26 Nationenpavillons sowie Delegationen aus rund 30 Ländern. Erstmals präsentierten sich den Angaben zufolge unter anderemIndien, Zypern und Brasilien mit eigenen Pavillons. Die nächste SMM ist für den 5. bis 8. September 2028 in Hamburg geplant.