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Historischer Erfolg in Texas: US-Demokrat James Talarico gewinnt Senatssitz

Texas galt seit Jahrzehnten als republikanische Hochburg. Nun haben die Demokraten dort historische Siege erzielt. James Talarico wird neuer US-Senator aus Texas . Der Demokrat besiegte den von Trump persönlich ausgewählten Ken Paxton klar. Damit beenden die Demokraten eine 32-jährige Serie von Niederlagen bei Wahlen auf Ebene des gesamten Bundesstaates, der lange von den Republikanern dominiert wurde. Außerdem besiegte die Demokratin Gina Hinojosa den Republikaner Greg Abott im Rennen um das Gouverneursamt. Trump schrieb auf "Truth Social": "Hätte sich Greg Abbott, der Gouverneur von Texas, in den letzten sechs Monaten seiner politischen Laufbahn nicht zu einem RINO gewandelt, hätte er nicht verloren." "RINO", also "Republican In Name Only" ("nur dem Namen nach Republikaner"), ist eine abwertende Bezeichnung für republikanische Politiker. US-Demokraten gewinnen beide Kammern: Aktuelle Ergebnisse der Zwischenwahlen 2026 Für die Republikaner ist der Sieg der Demokraten bei dem Senatsrennen in Texas eine bittere Niederlage – mit hoher Symbolkraft auch über den südlichen Bundesstaat hinaus. Texas galt in den vergangenen Jahrzehnten als republikanische Hochburg. Dass die Demokraten ihnen nun ausgerechnet dort einen der insgesamt 100 Senatssitze abnehmen, zeigt, wie sehr die politische Landschaft in den USA ins Wanken geraten ist. Trump warb für umstrittenen Paxton Hochrechnungen zufolge ist es nach ihren Gewinnen in North Carolina und South Carolina bereits der dritte Senatssitz, den sie von den Republikanern übernehmen. Der Sieg des 37-jährigen Talarico gegen den 63-jährigen Paxton ist auch für Trump persönlich eine Niederlage. Er hatte sich in der parteiinternen Vorwahl der Republikaner für Paxton ausgesprochen, der damals gegen den langjährigen Amtsinhaber John Cornyn angetreten war und als umstrittener Politiker gilt. US-Medien charakterisieren Paxton häufig mit dem Begriff "skandalgebeutelt". Als Generalstaatsanwalt des Bundesstaates musste er sich unter anderem einem Amtsenthebungsverfahren wegen Vorwürfen von Korruption und Amtsmissbrauch stellen. Im vergangenen Jahr verließ ihn zudem seine Frau, die ihm Untreue vorwarf – für einen Politiker kann so etwas nicht nur im konservativ geprägten Bundesstaat Texas zum Problem werden.

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