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Plötzlicher Tod mit 55: „Wir sind alle zutiefst geschockt“: Politik trauert um Hubert Aiwanger

Stern 

Der Schock über den Tod von Hubert Aiwanger ist groß. Über die Parteigrenzen hinweg drücken Politikerinnen und Politiker Angehörigen und Freien Wählern Ihr Beileid aus.

Nach dem plötzlichen Tod von Freie-Wähler-Chef und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger steht die bayerische Landespolitik unter Schock. Noch ist völlig offen, wie es in Partei und Regierung weitergeht.

Die Freien Wähler teilten in der Nacht mit: „Mit seinem Tod verliert Bayern einen Politiker, der wie kaum ein anderer für eine Politik aus der Mitte der Gesellschaft stand. Hubert Aiwanger war ein Mensch, der die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern suchte, der Klartext sprach und sich nicht davor scheute, mit großer Leidenschaft seine Überzeugung zu vertreten.“

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder schrieb auf der Plattform X: „Der plötzliche Tod von Hubert Aiwanger ist eine absolute Tragödie. Wir sind alle zutiefst geschockt. Unsere Gedanken sind nun zuerst bei seiner Familie und seinen Kindern. Wir trauern mit ihnen und beten für sie.“ 

Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) schrieb: „Sein völlig unerwarteter Tod ist ein schwerer Verlust für den Bayerischen Landtag und für die gesamte Politik in Bayern.“

Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) reagierte bestürzt: „Er war ein streitbarer Politiker mit Ecken und Kanten, der für seine Überzeugungen kämpfte“, betonte er. Die AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel sprach von einer „sehr traurigen Nachricht“.

„Wir Freie Wähler in Bayern werden seine Überzeugung für eine sachorientierte Politik, die ausschließlich den Menschen dient, mit voller Kraft weiterleben und dafür eng zusammenstehen“, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende Armin Kroder. Fraktionschef Florian Streibl sagte: „Bayern wird ohne ihn ein anderes sein.“

Auch Bayerns Opposition würdigt Hubert Aiwanger

Auch die Opposition in Bayern reagierte geschockt und bestürzt – ebenso wie die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft: „Wir verlieren mit Hubert Aiwanger einen großen Bayern, einen Vollblutpolitiker und einen energischen Streiter für die Interessen der bayerischen Wirtschaft“, sagte deren Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. „Hubert Aiwanger war ein leidenschaftlicher Verfechter der Anliegen von Mittelstand, Industrie, Handel und Handwerk in unserem Land. Sein Tod ist ein großer Verlust für Bayern.“

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