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Vor der Berlin-Wahl: Berliner Wahlumfrage: Linke zieht an CDU vorbei

Stern 

Die CDU verliert, die Linke führt: Eine Wahlumfrage zeigt Verschiebungen in der Wählergunst, wenn am Sonntag in der Hauptstadt ein neues Landesparlament gewählt würde.

Rund zweieinhalb Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus liegt die Linke nach einer aktuellen Wahlumfrage vorn. Wenn am Sonntag gewählt würde, wäre die Linkspartei mit 20 Prozent stärkste Kraft. Das geht aus dem Berlin-Trend von Infratest Dimap im Auftrag von RBB24-Abendschau und RBB 88,8 hervor. Die CDU, die den Regierenden Bürgermeister stellt, rutscht in der Umfrage weiter ab.

Auch Grüne und AfD in Umfrage vor CDU

Auf Platz zwei kämen die Grünen mit 19 Prozent der Stimmen, gefolgt von der AfD mit 18 Prozent. Die CDU, die den Regierenden Bürgermeister stellt, büßt in der Wählergunst ein und käme mit 17 Prozent auf Platz vier. Bei der Wiederholungswahl 2023 hatte die CDU noch gut 28 Prozent erreicht. 

Die SPD würde laut Sonntagsfrage 13 Prozent erzielen. FDP und BSW könnten mit jeweils 3 Prozent nicht ins Abgeordnetenhaus einziehen, wie aus der Umfrage hervorgeht. Die Abgeordnetenhauswahl ist am 20. September.

Unzufriedenheit mit Arbeit des Senats

Die aktuell regierende schwarz-rote Koalition hat laut Umfrage keine Mehrheit mehr. Zudem äußerten sich 78 Prozent der Befragten mit der Arbeit des Berliner Senats unzufrieden.

Bei einer repräsentativen Erhebung im April im Auftrag des RBB kamen die Christdemokraten noch auf 19 Prozent, Grüne, Linke und AfD auf je 18 Prozent. 

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.

Für die repräsentative Umfrage wurden zwischen dem 25. und 29. Juni insgesamt 1.165 Menschen online und telefonisch befragt, wie der RBB mitteilte.

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