Markwayne Mullin: US-Minister muss notlanden: „Keine Panik“
Ein Triebwerk fällt aus und US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin muss notlanden. Für den Politiker ist das kein Problem. Hinterher lobt er die Piloten.
Wegen eines ausgefallenen Triebwerks musste ein Flugzeug mit US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin an Bord in der Hauptstadt Washington notlanden. „Die Piloten der US-Küstenwache ließen die Landung mit nur einem Triebwerk wie eine Routineangelegenheit erscheinen“, schrieb Mullin auf der Plattform X. Nach der Landung hätten die Piloten Mullin gesagt, dass es ihre erste Notlandung gewesen sei. „Wir hätten nicht besser aufgehoben sein können.“
Insgesamt hätten sich 14 Menschen in der Maschine befunden, hieß es in einem Beitrag des Lokalmediums DMV Live News, den Mullin auf X teilte. Demnach war das rechte Triebwerk auf halber Strecke ausgefallen, woraufhin die Maschine nach Washington umgeleitet wurde. Man habe noch Tank für etwa zweieinhalb Stunden, heißt es in dem Funkspruch. Fluglotsen leiteten das Flugzeug schließlich auf eine Landebahn am Reagan National Airport.
Im Januar 2025 kam es zum Unglück
Der Luftraum über Washington gilt als besonders hoch frequentiert, auch weil immer wieder Regierungsbeamte unterwegs sind. In der Vergangenheit kam es häufiger zu Beinahe-Unfällen. Im Januar 2025 kollidierte ein Armeehubschrauber mit einem Linienflug. Alle 67 Insassen des Flugzeugs kamen ums Leben.
Bei der Notlandung von Heimatschutzminister Mullin sei kein weiteres Flugzeug betroffen gewesen, heißt es von der Behörde. Was der Zielort des Flugs war, blieb zunächst unklar. „Keine Panik, nur pure Professionalität“, lobte Mullin die Piloten.