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2. Bundesliga: St. Pauli mit Patzer und mangelnder Torgefahr

Stern 

St. Pauli zeigt Kampfgeist, doch der erste Sieg bleibt weiterhin aus. Was die Spieler und Trainer zur fehlenden Torgefahr und einfachen Gegentoren sagen.

Die Moral stimmt, doch der erste Sieg in der neuen Saison der 2. Fußball-Bundesliga ist dem FC St. Pauli noch immer nicht gelungen. Das 2:2 (1:1) am Freitagabend bei Arminia Bielefeld war bereits das vierte sieglose Spiel. Saisonübergreifend warten die Hamburger nun sogar schon seit dem 28. Februar auf einen Pflichtspielsieg.

Immerhin holte der Erstliga-Absteiger in Bielefeld zweimal einen Rückstand auf. Taichi Hara und Abdoulie Ceesay glichen die Führungen der Arminen aus. „Wir haben nach zweifachem Rückstand eine gute Moral gezeigt“, sagte Mittelfeldspieler Mathias Rasmussen nach der Partie.

Innenverteidiger Eric Smith ergänzte: „Wenn wir so spielen, werden wir viele Spiele gewinnen. Es fehlen noch kleine Details, damit wir dahinkommen, wo wir hinwollen.“ Allerdings ergänzte der Schwede auch: „Wir haben nicht das bekommen, was wir uns verdient hätten.“

„Die Gegentore bekommen wir wieder zu einfach“

Kapitän David Nemeth haderte vor allem mit der Defensivleistung der „Kiezkicker“ und übte sich in Selbstkritik. „Gefühlt ist jede Chance drin. Vor dem 0:1 muss ich es besser verteidigen. Das war nicht gut genug“, kommentierte er seinen technischen Patzer, der in der Bielefelder Führung mündete.

Auch Trainer Marcel Rapp befand: „Die Gegentore bekommen wir wieder zu einfach.“ Der 47-Jährige sah aber noch eine andere Baustelle seines Teams: „Wir hatten eine gute Spielkontrolle, aus der haben wir aber zu wenige Chancen kreiert. Es ist eine Aufgabe für die kommenden Wochen, dass wir torgefährlicher werden müssen.“ Am besten schon am nächsten Samstag (20.30 Uhr/Sky und RTL) im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg.

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