Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD setzt auf einen Ministerpräsidenten Siegmund
Nach allen anderen Parteien hat auch die AfD ihren Landtagswahlkampf mit einer großen Veranstaltung abgeschlossen. Bundeschef Chrupalla glaubt an den Erfolg nicht nur in Sachsen-Anhalt.
Die AfD hat zum Abschluss des Landtagswahlkampfs in Sachsen-Anhalt ihren Willen bekräftigt, die Regierung übernehmen zu wollen. Ab Montag beginne erst richtig die Arbeit als angehender Ministerpräsident, sagte der AfD-Co-Bundeschef Tino Chrupalla zum Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund. „Wir werden dich mit aller Kraft unterstützen.“
Bei der Veranstaltung mit Hunderten jubelnder und Fähnchen schwenkender Unterstützer sagte Chrupalla weiter: „Diese blaue Welle von Magdeburg wird über Mecklenburg-Vorpommern auch nach Berlin schwappen. Sie wird am Ende auch im Bund zu Veränderungen führen.“
„Stein ins Rollen bringen“
Oliver Kirchner, Co-Fraktionschef der AfD im sachsen-anhaltischen Landtag, betonte: „Wir werden hier in Sachsen-Anhalt die Wahl gewinnen und Sachsen-Anhalt zum Leuchtturmprojekt für fünf gute Jahre in Sachsen-Anhalt machen und somit auch den Stein für die Bundespolitik ins Rollen bringen.“
Die AfD lag in allen Umfragen mit ihrem 35 Jahre alten Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund deutlich vor der CDU von Ministerpräsident Sven Schulze. Der vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte Landesverband der Partei hat eine Alleinregierung zum Ziel erklärt.In der letzten Umfrage vor der Wahl kam die AfD auf 41 Prozent. Die CDU lag in der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF bei 23 Prozent.
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