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Wahl in Sachsen-Anhalt: In welcher Altersgruppe die AfD besonders punkten konnte

Stern 

Die AfD wird laut Hochrechnungen in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft. Sehen Sie, bei welchen Altersgruppen die Partei besonders punkten konnte.

Für die absolute Mehrheit reicht es wahrscheinlich nicht – stärkste Kraft wird die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt dennoch. Laut Hochrechnungen liegt die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei mit mehr als 44 Prozent der Stimmen deutlich vorn. Ein sattes Plus im Vergleich zur Landtagswahl 2021, bei der die AfD auf 20,8 Prozent der Stimmen kam.

Abgeschlagen auf dem zweiten Platz: die CDU. Laut Hochrechnungen machten nur noch etwa 18 Prozent der Wählerinnen und Wähler ihr Kreuz bei den Christdemokraten. 2021 waren es noch 37,1 Prozent.

Alle Stimmenanteile sehen Sie hier:

Bemerkenswert: Die AfD liegt laut Zahlen des Instituts Infratest dimap für die ARD in allen Altersgruppen vorn. Nur bei den Über-70-Jährigen liegt sie demnach gleichauf mit der Union.

Auch bei jungen Wählern ist die AfD in Sachsen-Anhalt ganz vorne

Auch die jungen Wählerinnen und Wähler im Alter zwischen 18 und 24 Jahren machten ihr Kreuz laut der Erhebung mit großer Mehrheit bei der AfD. Hier landet die Linke auf Platz zwei.

Die größte Zustimmung erfuhr die AfD laut Infratest Dimap in der Altersgruppe der Menschen zwischen 35 und 44 Jahren. In der Gruppe der 45- bis 59-Jährigen war die Zustimmung den Hochrechnungen zufolge jedoch nur minimal kleiner.

Alle Stimmanteile, aufgeteilt nach Altersgruppen, sehen Sie hier:

Betrachtet man die Wählerwanderung, dann mobilisierte die AfD Nichtwähler und wucherte bei der CDU. Die Grünen verloren nur an eine Partei. 

Die Wählerströme im Detail sehen Sie hier:

Über die verwendeten Daten: Die Wählerwanderung ist ein grober Schätzwert, der die Wanderungsströme zwischen der letzten und der diesjährigen Landtagswahl vergleicht. Das Wahlforschungsinstitut Infratest Dimap ermittelt dafür für die ARD die Zu- und Abströme von Wählerinnen und Wählern zwischen den Parteien. Grundlage ist ein Modell zur Schätzung, das unter anderem Befragungen am Wahlabend (sogenannte Exit Polls), das Ergebnis der vorläufigen Auszählung am Wahlsonntag wie auch Veränderungen in der Wählerschaft selbst (etwa hinzugekommene Erstwähler) berücksichtigt.

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