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Xiaomi Redmi Note 17 Pro 5G: Der Akku ist der entscheidende Unterschied

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Im Test punktet das Redmi Note 17 Pro 5G mit seinem Akku. Doch auch Display, Verarbeitung und Preis machen das Smartphone interessant.

Mit der neuen Redmi-Note-17-Serie setzt Xiaomi vor allem bei Dingen an, die im Alltag eine wichtige Rolle spielen: Akku, Display und Robustheit. Vier Modelle stehen zur Wahl, vom Redmi Note 17 bis zum Pro Max 5G. Im Mittelpunkt dieses Tests steht das Redmi Note 17 Pro 5G. Bei diesem Modell übernimmt ziemlich schnell ein Bauteil die Hauptrolle: der ungewöhnlich leistungsstarke Akku.

8.340 mAh stecken im Gehäuse, und genau das prägt den Eindruck im Alltag stärker als jede neue Software-Funktion. Trotzdem wirkt das Smartphone weder klobig noch überladen. Das flache Display, leicht gerundete Ecken und die Kamera-Leiste aus Metall ergeben einen modernen, angenehm zurückhaltenden Auftritt. Das schwarze Testgerät wirkt entsprechend dezent; wer mehr Farbe will, findet mit Satin Orange, Sky Blue oder Purple deutlich auffälligere Varianten.

Dieser Akku verändert den Alltag

Dass 8.340 mAh viel sind, lässt sich schon auf dem Datenblatt erkennen. Interessanter ist, wie sich die große Silizium-Kohlenstoff-Batterie im Alltag bemerkbar macht: Der Akkustand rückt schlicht seltener in den Mittelpunkt. Bei normaler Nutzung waren im Test zwei Tage problemlos drin. Selbst an Tagen mit viel Bildschirmzeit blieb noch ausreichend Reserve.

Bei durchgehender Videowiedergabe sind rund 28 Stunden möglich, auch beim YouTube-Streaming bewegt sich die Laufzeit in dieser Größenordnung. Selbst die Navigation mit Google Maps bringt den Akku erst nach ungefähr zwölf Stunden an seine Grenzen. Solche Dauerläufe lassen sich natürlich nicht eins zu eins auf jeden Alltag übertragen, zeigen aber ziemlich gut, wie ausdauernd das Redmi Note 17 Pro 5G ist.

Dabei wird der große Energiespeicher beim Laden nicht zum Geduldsspiel. Mit 67W HyperCharge geht es ordentlich voran, sodass auch ein kurzer Zwischenstopp an der Steckdose wieder spürbar mehr Akkulaufzeit bringt. Zusätzlich kann das Smartphone andere Geräte kabelgebunden mit bis zu 22,5 Watt aufladen.

Wer beim Akku trotzdem noch eine Nummer größer denkt, findet sie beim Pro Max: Dort steigen Kapazität und Ladeleistung auf 9.210 mAh beziehungsweise 100 Watt. Die beiden günstigeren Note-17-Modelle kommen ebenfalls auf stattliche 7.700 mAh. Viel Ausdauer zieht sich damit wie ein roter Faden durch die gesamte Serie.

Display und Tempo: angenehm unaufgeregt

Aber auch abseits des Akkus macht das Pro 5G eine gute Figur. Das 6,83 Zoll große AMOLED-Display löst mit 1.5K auf und bietet eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Scrollen und Animationen wirken entsprechend flüssig, Fotos und Videos scharf und kontrastreich. Gerade draußen erweist sich die hohe Helligkeit als praktisch. Gorilla Glass Victus 2 schützt die Vorderseite, hinzu kommen IP66 und IP68 als Schutz vor Staub und Wasser.

Im Alltag fühlt sich das Redmi angenehm flott an. Gegen echte Flaggschiff-Chips fehlen dem Snapdragon 6s Gen 4 zwar die allerletzten Leistungsreserven; bei normalen Apps, klassischem Multitasking und anderen üblichen Aufgaben spielt das allerdings kaum eine Rolle.

HyperOS bringt außerdem die inzwischen üblichen KI-Helfer mit. Google Gemini und Circle to Search stehen auf der gesamten Note-17-Serie bereit. Praktisch sind solche Funktionen durchaus, ein echtes Alleinstellungsmerkmal sind sie mittlerweile aber nicht mehr.

Kamera: sehr ordentlich statt spektakulär

Ähnlich pragmatisch geht Xiaomi bei der Kamera vor. Eine optisch stabilisierte 50-Megapixel-Hauptkamera übernimmt den wichtigsten Part, hinzu kommen ein Ultraweitwinkel mit acht Megapixeln und eine Frontkamera mit 16 Megapixeln. Vor allem die Hauptkamera liefert bei gutem Licht ansprechende, detailreiche Ergebnisse und ist im Alltag klar die erste Wahl. Das Ultraweitwinkel schafft zusätzlichen Spielraum bei Landschaften, Architektur oder größeren Gruppen. Ein echtes Teleobjektiv fehlt allerdings.

Dafür gibt es Dual-Video-Aufnahmen mit Front- und Rückkamera sowie verschiedene KI-Werkzeuge für die Bildbearbeitung.

Beim Pro Max wertet Xiaomi auch die Kamera noch einmal spürbar auf. Die 50-Megapixel-Hauptkamera arbeitet dort mit einer lichtstärkeren f/1.5-Blende, größeren 0,8-µm-Pixeln und einer aufwendigeren 6P-Linse. Vorne verdoppelt sich die Auflösung auf 32 Megapixel. Zudem unterstützen sowohl Front- als auch Rückkamera 4K-Aufnahmen mit 30 Bildern pro Sekunde. Wer besonders viel fotografiert oder filmt, bekommt beim Spitzenmodell damit ebenfalls handfeste Argumente für den Aufpreis.

Fazit und Preise

Das Redmi Note 17 Pro 5G positioniert sich ziemlich komfortabel in der Mitte der neuen Serie. Sein 8.340-mAh-Akku ist dabei nicht einfach nur eine beeindruckende Zahl, sondern die Eigenschaft, die das Smartphone im Alltag am stärksten prägt. Dazu kommen ein gutes Display, eine robuste Verarbeitung und genügend Leistung für praktisch alle normalen Aufgaben.

Ein paar Abstriche bleiben: Bei der Rechenleistung ist noch etwas Luft zur Oberklasse, bei der Kamera fehlt ein Teleobjektiv und wer kompromisslos die beste Ausstattung der Reihe möchte, landet automatisch beim Pro Max. Für das Gesamtpaket des getesteten Geräts sind diese Einschränkungen aber durchaus vertretbar.

Das Redmi Note 17 Pro 5G mit 6 GB RAM und 256 GB Speicher kostet 479,90 Euro. Für 599,90 Euro gibt es 8 GB RAM und 512 GB Speicher. Genau dort wird die Auswahl allerdings interessant: Für ebenfalls 599,90 Euro startet bereits das Pro Max mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher, die 512-GB-Version kostet 649,90 Euro. Redmi Note 17 5G und Note 17 beginnen bei 349,90 beziehungsweise 249,90 Euro.

Wer bei knapp 480 Euro bleiben möchte, bekommt mit dem getesteten Pro 5G deshalb einen überzeugenden Mittelweg: viel Ausdauer, eine gute Ausstattung und einen deutlichen Preisabstand zur klassischen Smartphone-Oberklasse.

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