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Wald: Eichensterben in einigen Thüringer Regionen

Stern 

In einigen Thüringer Regionen sterben die Eichen. Das Ausmaß und die Gründe für den Verlust der Laubbäume.

Trockenheit und Prachtkäfer setzen den Eichen in einigen Thüringer Regionen zu. Das Eichensterben habe sich in den vergangenen Jahren deutlich verstärkt, teilte das Umweltministerium in Erfurt mit. Im Zeitraum zwischen 2019 und 2025 sorgte der Eichenprachtkäfer im Durchschnitt pro Jahr für 6.000 Festmeter Schadholz. Das sei ein Anstieg auf das 24-fache des Jahresdurchschnitts im Zeitraum 2010 bis 2018. 

Über die Situation informierte sich Umweltminister Tilo Kummer im Forstamt Heldburg im Kreis Hildburghausen. Insgesamt seien seit Beginn der Massenvermehrung des Käfers etwa 51.000 Festmeter Eichenschadholz angefallen. Allein das Forstamt Heldburg rechne für die Jahre 2026/2027 mit einem Schadholzanfall von 25.000 Festmetern. Stark befallene Bäume werden nach Ministeriumsangaben aus dem Wald entfernt, um die weitere Vermehrung und Ausbreitung des Eichenprachtkäfers zu verhindern.

Nach Fichte, Buche, Kiefer und Lärche sei damit auch die tief wurzelnde Eiche durch Trockenheit und Hitze in diesem Sommer sowie den vergangenen Jahren von zunehmendem Stress und Schädlingsbefall betroffen. Eichenbestände seien Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten und lieferten Holz, erklärte Kummer (Thüringen.Gerecht). „Bei schädlingsbefallenen Eichen ist schnelles Handeln wichtig.“

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