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Gewalt unter Fangruppen: Polizei unterbindet Fan-Auseinandersetzungen in Kiel

Stern 

Mehr als 40 Kieler wurden in Gewahrsam genommen, nachdem sie den Fanmarsch der Osnabrücker attackieren wollten. Wie reagierten die Einsatzkräfte vor Ort?

Die Polizei hat vor Anpfiff des Fußball-Zweitligaspiels zwischen Holstein Kiel und dem VfL Osnabrück Auseinandersetzungen unter den Fangruppen unterbunden. Wie die Polizei mitteilte, wurden 37 Personen aus der Kieler Fanszene, die zuvor an Landfriedensbruch beteiligt gewesen sein sollen, zur Verhinderung weiterer Straftaten zunächst in Polizeigewahrsam genommen. Sie kamen am Nachmittag wieder auf freien Fuß. 

Die Anhänger der Niedersachsen, darunter auch einige sogenannte Risikofans, befanden sich auf einem angemeldeten Fanmarsch in Richtung Holsteinstadion, als Kieler Fans versuchten, im Bereich des Bootshafens auf den Zug zuzustürmen, wie die Polizei mitteilte.

„Offensichtlich geplanter Angriff“ durch Kieler Fans

Dabei habe es sich um einen „offensichtlich geplanter Angriff“ gehandelt. Durch den Einsatz von körperlicher Gewalt und Pfefferspray sei es den Einsatzkräften gelungen, ein weiteres Aufeinandertreffen der Fangruppen zu verhindern. Bei dem Einsatz zogen sich den Angaben zufolge zwei Beamte der Bundespolizei und ein Beamter der Landespolizei Verletzungen zu. Ein Kieler Fan wurde durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt.

Unter den rund 40 Angreifern waren drei Jugendliche, die an ihre Erziehungsberechtigten übergeben wurden. Nach dem Abpfiff erschienen rund 50 Personen, die der Holstein-Fanszene zugehörig sind, am Polizeigewahrsam in der Innenstadt, wie es in der Mitteilung hieß. Die Polizei richtete eine Absperrung ein.

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