Borussia Mönchengladbach trauert um Ex-Trainer Gerd vom Bruch
In den 1980er-Jahren wird Gerd vom Bruch zum ersten "Feuerwehrmann" von Borussia Mönchengladbach. Nun trauert der Klub um seinen Ex-Trainer. Borussia Mönchengladbach trauert um Gerd vom Bruch. Der frühere Trainer der "Fohlen" ist bereits vergangenen Freitag im Alter von 84 Jahren gestorben, wie der Verein nun mitteilte. Vom Bruch arbeitete ab 1987 zunächst als Co-Trainer beim VfL. Im November 1989 übernahm er die Borussia in einer schwierigen Phase als Cheftrainer. Zuvor war Wolf Werner entlassen worden – erstmals überhaupt musste ein Gladbach-Coach seinen Posten räumen. Vom Bruch wurde dadurch zum ersten "Feuerwehrmann" der Klubgeschichte. Am Ende der Saison gelang ihm mit den Gladbachern der Klassenerhalt. Platz 15 bedeutete damals allerdings die bis dahin schlechteste Bundesliga-Platzierung des Klubs. Der erste Abstieg aus der Bundesliga folgte erst 1999. Vom Bruch blieb Gladbach auch nach seinem Abschied verbunden Die Spielzeit 1990/91 schloss Gladbach auf Rang neun ab, wenige Monate später endete vom Bruchs Zeit als Cheftrainer. Nach einem schwachen Start in die Saison 1991/92 musste er am zehnten Spieltag gehen. Danach arbeitete er unter anderem beim Wuppertaler SV, bei Alemannia Aachen und Rot-Weiß Oberhausen. Im Jahr 2000 schlug vom Bruch einen anderen Weg ein und wurde Spielerberater. Er gründete die Agentur "Coaches and more", die später mit "Roof" fusionierte. Die Firma führte er zeitweise gemeinsam mit seinem Sohn René. Zu seinen bekanntesten Klienten gehörten Marcell Jansen, Marc-André ter Stegen und Christoph Kramer . Mönchengladbach blieb vom Bruch auch nach seiner Trainerkarriere eng verbunden. Regelmäßig verfolgte er die Spiele der Borussia im Borussia-Park von der Tribüne aus. Dabei sagte er immer wieder: "Wir sind in Gladbach zu Hause. Wir hängen nicht nur an der Region, sondern auch an Borussia."